Für den Pleite-Klub Grazer AK ist der Zweitliga-Zug noch nicht abgefahren. Der Verein will sich die  Spielberechtigung durch eine Fusion mit Zweitligist FC Kärnten sichern. Die Grazer waren am  Ende der abgelaufenen Saison nach massiven Punktabzügen wegen ihrer Insolvenz sowie Verstößen gegen die Lizenzierungs-Auflagen zunächst aus der ersten Bundesliga abgestiegen, anschließend hatten sie auch die Lizenz für die zweite Liga verweigert bekommen.

Graz durch die Hintertür zurück in Liga zwei

Klub will Lizenz durch Fusion

25. Juni 2007, 12:26 Uhr

Für den Pleite-Klub Grazer AK ist der Zweitliga-Zug noch nicht abgefahren. Der Verein will sich die Spielberechtigung durch eine Fusion mit Zweitligist FC Kärnten sichern. Die Grazer waren am Ende der abgelaufenen Saison nach massiven Punktabzügen wegen ihrer Insolvenz sowie Verstößen gegen die Lizenzierungs-Auflagen zunächst aus der ersten Bundesliga abgestiegen, anschließend hatten sie auch die Lizenz für die zweite Liga verweigert bekommen.

Jetzt soll der Verbleib im Profi-Fußball durch die Übernahme der Lizenz des in Klagenfurt ansässigen FC Kärnten gesichert werden. "Es stimmt, dass wir Gespräche geführt haben. Als Vorbild dient uns das Modell Pasching und SK Austria Kärnten", erklärte GAK-Präsident Stephan Sticher in der Tageszeitung Österreich. Der FC Pasching gab am Ende der vergangenen Saison seine Lizenz an den neu gegründeten Klub SK Austria Kärnten ab.

Grundsätzlich sei auch die neue Fusion möglich, sagte Liga-Geschäftsführer Georg Pangl: "Wenn es bei Pasching funktioniert hat, dann könnte es auch zwischen GAK und FC Kärnten klappen."

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