Die beiden Streithähne sollen endlich ihre Stichelein beenden: Englands Polizei fordert im öffentlichen Disput der beiden Trainer Arsene Wenger (Arsenal) und Alex Ferguson (Manchester) einen Waffenstillstand.

Englands Polizei fordert Ende im Krieg der Worte

cle
20. Januar 2005, 07:20 Uhr

Die beiden Streithähne sollen endlich ihre Stichelein beenden: Englands Polizei fordert im öffentlichen Disput der beiden Trainer Arsene Wenger (Arsenal) und Alex Ferguson (Manchester) einen Waffenstillstand.

Englands Polizei hat die Trainer Arsene Wenger von Meister Arsenal London und Manchester Uniteds Sir Alex Ferguson dazu aufgefordert, dass von den Boulevard-Medien als "Krieg der Worte" bezeichnete Duell zu beenden. "Es ist unverantwortlich, wie sich die beiden Trainer verhalten. Jede Feindseligkeit erhöht auch die Aggressivität bei den Zuschauern", erklärte Barry Norman, Polizeichef des Londoner Stadtteils Islington. Hintergrund seiner Besorgnis ist das Duell der beiden Traditionsklubs am 1. Februar in Arsenals Highbury-Stadion.

Die Rivalität könne sich auf die Besucher auswirken, die Sicherheit sei gefährdet, sagte Norman weiter. Seit Wochen attackieren und beschimpfen sich die beiden Trainer in Fernseh- und Zeitungsinterviews. Auslöser war das Hinspiel im Oktober in Old Trafford. Nach der 0:2-Niederlage der "Gunners" soll Wenger den Schotten im Spielertunnel mit Pizza und Suppe beworfen haben. Zudem hatte er "ManU"-Stürmer Ruud van Nistelrooy als "Betrüger" bezeichnet. Auch der britische Sportminister Richard Caborn hat gefordert, dass Wenger und Ferguson mit ihrem "Spiel" endlich aufhören.

Autor: cle

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