Wenn Mike Büskens jemand vor Saisonbeginn erzählt hätte, seine zweite Schalker Mannschaft hätte vor dem 31. Spieltag der Oberliga Westfalen sieben Punkte Vorsprung auf Preußen Münster, er hätte ihn wohl verrückt erklärt. Dennoch verspürt der Ex-Profi keineswegs Genugtuung, wenn er an das bevorstehende Duell am kommenden Sonntag denkt. Schließlich haben beide Teams ihr Ziel, den Aufstieg in die Regionalliga verpasst.

SCHALKE II: Gegen "Bayern München der Liga"

Steinmann erneut operiert

hb
11. Mai 2007, 15:31 Uhr

Wenn Mike Büskens jemand vor Saisonbeginn erzählt hätte, seine zweite Schalker Mannschaft hätte vor dem 31. Spieltag der Oberliga Westfalen sieben Punkte Vorsprung auf Preußen Münster, er hätte ihn wohl verrückt erklärt. Dennoch verspürt der Ex-Profi keineswegs Genugtuung, wenn er an das bevorstehende Duell am kommenden Sonntag denkt. Schließlich haben beide Teams ihr Ziel, den Aufstieg in die Regionalliga verpasst.

"Aber für uns geht es immerhin noch darum, Zweiter zu werden. Der Vize ist zwar ein Titel ohne Wert, wäre für uns nach der schwachen Hinrunde aber ein versöhnlicher Abschluss", will Büskens "vor hoffentlich vierstelliger Kulisse" das eigene Punktekonto weiter aufstocken.

Die Gründe dafür, dass es beim SCP nicht so lief wie geplant, meint "Buyo" erkannt zu haben. "Vor der Saison wurde Münster als das Bayern München der Liga gehandelt. Von den Namen her ist das auch die Top-Truppe dieser Klasse. Aber es hat nicht funktioniert, 17 oder 18 Neuzugänge zu einer funktionierenden Mannschaft zu formen", argumentiert Büskens.

Nicht sein Eurofighter" -Kumpel Olaf Thon, sondern der Noch-Delbrücker Roger Schmidt hat ab Sommer die Aufgabe, den früheren Bundesligisten zurück in die Regionalliga zu bringen. "Ich hatte mich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt und mir auch zugetraut, mich in die Strukturen dort einzuarbeiten", erklärt Thon. "Doch Schmidt war der Wunschkandidat des Vereins, deswegen kam es zu keinem zweiten Gespräch mit mir."

Büskens indes muss am Berg Fidel ohne die Langzeit-Verletzten Till Beckmann und Andy Steinmann auskommen. Der Verteidiger hat sich gestern einer erneuten Arthroskopie an seinem operierten Knie unterzogen, da ihm die Narbe am Meniskus immer wieder Probleme bereitete. Zur Vorbereitung auf die nächste Saison soll Steinmann, der voraussichtlich Schalker bleiben wird, wieder angreifen.

Autor: hb

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