Am Sonntag empfängt Spitzenreiter Frohlinde die Reserve des DSC Wanne-Eickel (4.). Um Tabellenplatz zwei kämpfen die SG Castrop-Rauxel (2.) und VfB Börnig (3.).

Kreisliga A Herne

"Der Aufstieg sollte das Ziel sein"

14. November 2013, 14:23 Uhr

Am Sonntag empfängt Spitzenreiter Frohlinde die Reserve des DSC Wanne-Eickel (4.). Um Tabellenplatz zwei kämpfen die SG Castrop-Rauxel (2.) und VfB Börnig (3.).

FC Frohlinde gegen DSC Wanne-Eickel II
Für Jürgen Litzmanski, den Trainer des FC Frohlinde - derzeit Tabellenführer der Kreisliga A im Kreis Herne - ist das Ziel am kommenden Sonntag klar: "Wir spielen auf jeden Fall auf Sieg! Wir wollen uns weiter absetzen und die nächsten Spiele bis zur Winterpause gewinnen." Dass der FC aufsteigen will, kann Litzmanski nicht verleugnen: "Momentan läuft es richtig rund. Nach einer guten Hinrunde wollen wir den Pegel hochhalten, der Aufstieg sollte mittlerweile das Ziel sein."

Sein Trainerkollege auf Seite des Gegners, Sebastian Saitner, möchte lieber nicht vom Aufstieg reden: "Als Aufsteiger stehen wir gut da. Unser Ziel ist und bleibt aber der Klassenerhalt. Wenn wir am Ende Zweiter sind, haben wir eine überragende Saison gespielt und wenn wir Siebter werden, war sie immernoch gut." Doch am Sonntag möchte man den Tabellenführer ärgern: "Es wäre schön, wenn wir dem FC die erste Niederlage der Saison beibringen könnten. Doch wir sind realistisch und wollen uns nach unserer Negativserie wieder gut verkaufen. Sieg oder Niederlage spielt erst mal keine Rolle", behauptet Saitner.

Frohlinde winkt ein weiches elf-Punkte-Polster

Wenn Frohlinde das Spiel gegen den Tabellenvierten gewinnen und das Parallelspiel zwischen der SG Castrop-Rauxel und dem VfB Börnig unentschieden ausgehen sollte, würde der FC mit elf Punkten Vorsprung auf Platz zwei von der Tabellenspitze grüßen. Soweit will es der VfB jedoch nicht kommen lassen.

SG Castrop-Rauxel gegen VfB Börnig
Weder Dennis Hasecke (SG Castrop), noch Volker Hanebeck (VfB Börnig) möchten etwas vom Aufstieg wissen. Eine recht zurückhaltender Positionierung für die beiden ärgsten Verfolger des FC Frohlinde.

Der SG-Coach gibt sich vor dem Spiel gegen den direkten Konkurrenten um Platz zwei bescheiden: "Unser Ziel ist es, aus der derzeitigen Misere herauszukommen. Wir müssen uns die Punkte wieder holen, die wir zuletzt liegengelassen haben." Für Hasecke ist das Spiel gegen Börnig richtungsweisend: "Nach dem Spiel wissen wir, wo es für uns in den nächsten Wochen hingehen wird. Es wird ein schweres Spiel, dazu auf Asche. Wir sind mit unserer Zielsetzung daher recht vorsichtig." Weil die SG sich in diesem Jahr aus jungen Spielern eine Mannschaft aufbaue, gehe es zuvorderst darum, sich langfristig in der Liga behaupten zu können. Hasecke: "Wir möchten wieder regelmäßig punkten. Es wird mal wieder Zeit, eine positive Serie zu starten." Am Sonntag soll der erste Schritt gemacht werden.

"Best of the rest"

Auch Volker Hanebeck hält sich mit großspurigen Zielformulierungen zurück: "Wir wollten vor der Saison unter die ersten zehn Plätze der Liga. Momentan sieht es auch so aus, als würden wir das schaffen. Doch Frohlinde spielt in einer eigenen Liga, daher wollen wir 'The best of the rest' werden", also zweiter. Dafür müsse man aber eine perfekte Runde spielen. Dennoch zeigt sich Hanebeck selbstbewusst: "An einem guten Tag können wir fünf Prozent besser sein als der Gegner. Wir sind nicht schlecht, daher möchten wir gegen Castrop die drei Punkte holen."

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