Eigentlich ist Stefan Janßen eingefleischter MSV Duisburg Fan. Doch die Sympathien für die

SPELDORF: Krakala zurück nach Essen, Synowiec auf Eis

Duisburg-Fan Janßen: "Nur eine MSV-Truppe darf sich freuen!"

tr
21. April 2007, 20:32 Uhr

Eigentlich ist Stefan Janßen eingefleischter MSV Duisburg Fan. Doch die Sympathien für die "Zebras" wird der Trainer des VfB Speldorf am heutigen Sonntag auf ein Minimum herunter fahren. "Ich drücke nur der Ersten, die zeitgleich gegen Braunschweig spielt, die Daumen", lacht Janßen. "Natürlich ist es für den Verein schade, aber es darf sich nur eine MSV-Truppe über einen Sieg freuen!" Denn die Mülheimer bitten die Duisburger Reserve um 15 Uhr am "Blötter Weg" zum Duell. Und gerade für Janßen, dessen Heimdebüt gegen Kleve mit 0:3 mächtig in die Hose ging, brennt auf seinen ersten Dreier vor den eigenen Anhängern.

"Meine erste Heimniederlage wird mich die nächsten 20 Jahr fuchsen", hadert Janßen mit dem Schicksal. "Aber dafür habe ich auch 20 Jahre lang schöne Erinnerungen an meinen ersten Auswärtsauftritt bei Wuppertal II." Denn mit dem Dreier gegen die Bergischen hat sich der VfB Luft im Kellerkampf verschafft. "Es war nur eine Frage der Zeit, wann es besser wird", ist der ehemalige Essener Schwarz-Weiße von der Qualität seiner Elf überzeugt. "Aber wir müssen jetzt nachlegen. Die Konkurrenz schläft nämlich nicht, Homberg gewinnt, auch Bocholt wird noch siegen."

Und ausgerechnet gegen Duisburg will Janßen nicht nur seine persönliche schwarze Bilanz, sondern auch die des VfB aufpolieren. Denn alle drei bisherigen Partien entschied der MSV-Nachwuchs für sich. Zudem sind die Mannen von Trainer Horst Steffen die Mannschaft der Stunde. "Deswegen ist bei uns Disziplin und Engagement gefordert", macht Janßen deutlich. Nicht mit dabei sind Damiano Schirru (Patellasehnen-Entzündung), Torsten Jablonski (Achillessehne) und Rafael Synowiec (Knorpelschaden im Knie).

"Er ist ein herber Verlust", runzelt Janßen die Stirn. "Aber dafür kehrt Andreas Egler zurück und auch Thorsten Schmugge findet zu seiner alten Leistungsstärke zurück. Derzeit bieten sich 15, 16 Spieler für die Startelf an." Ein besonderes Augenmerk müssen die Mülheimer auf Topscorer Sascha Mölders legen. "Den müssen wir irgendwie in den Griff kriegen", tüfftelt Janßen noch an der defensiven Ausrichtung seines Teams.

Derweil wird Michael Krakala den VfB nach nur einem Jahr wieder verlassen und zu Rot-Weiss Essen zurück kehren. Janßen prognostiziert: "Wir werden uns noch in jedem Mannschaftsteil verstärken."

Autor: tr

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