10:0 Tore, sechs Punkte, die Spitzenposition nach zwei Spielen und im Kreispokal bereits in der vierten Runde. Für den VfB Börnig läuft es zurzeit wie geschmiert.

VfB Börnig

Drei-Jahres-Plan weiter erfolgreich

27. August 2013, 13:34 Uhr

10:0 Tore, sechs Punkte, die Spitzenposition nach zwei Spielen und im Kreispokal bereits in der vierten Runde. Für den VfB Börnig läuft es zurzeit wie geschmiert.

An der Schadeburgstraße herrscht momentan große Zufriedenheit. Den Börnigern ist ein Saisonstart nach Maß gelungen. "Die hohen Ergebnisse sollte man nicht zu hoch bewerten, aber unsere Spielweise kann sich wirklich sehen lassen", weiß Trainer Volker Hanebeck. Dass der VfB eine gute Rolle spielen würde, war für viele Verantwortlich im und außerhalb des Vereins erwartet worden. Das klang vor zwei Jahren noch deutlich anders.

Richtige Schlüsse nach dem Abstieg gezogen

Der VfB musste zum Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche SG Castrop antreten und verlor im Elfmeterschießen. Dieser unglückliche Abstieg könnte sich im Nachhinein als Segen herausstellen, denn mit Trainer Hanebeck begann eine Zeitenwende. "Wir haben uns einen Plan gesetzt: Der Wiederaufsteig in die Kreisliga A war das erste Ziel unseres Drei-Jahres-Plans." Bis zum heutigen Tage hat sich dieser Plan als sehr erfolgreich und realistisch herausgestellt. "Anfangs wurden wir belächelt. Es hieß, wir würden mit der Truppe sofort wieder absteigen. Stattdessen belegten wir Platz vier. Unser Fokus auf Nachhaltigkeit und junge, hungrige Spieler ist bisher sehr erfolgreich verlaufen", erklärt Hanebeck.

Jugend forsch beim VfB

"Jung" ist das Stichwort beim VfB. Seit jeher in Herne bekannt für gute Jugendarbeit, hatte die Elf vom letzten Sonntag, die den SV Holsterhausen mit 6:0 vom Platz schickte, ein Durchschnittsalter von 21,5 Jahren. "Wir trainieren viele Abläufe seit drei Jahren und die Mannschaft hat sich personell kaum verändert. Das zahlt sich mit der Zeit aus", sagt der VfB-Trainer und fügt hinzu: "Die Jungs geben immer Vollgas, egal ob Training oder Spiel, ob Rückstand oder Führung. Wir sind ein echtes Team."

Damit der Verein auch mittelfristig erfolgreich Fußball spielen kann, treibt der Verein das Projekt Kunstrasen weiter voran. "Wir wollen den Kunstrasen und wollen ihn in Kooperation anschaffen. Das gibt dem Verein eine gute Perspektive."

Kunstrasen soll mittelfristige Perspektive schaffen

Vom guten Saisonstart täuschen lassen, will sich der Trainer allerdings nicht: "Wir haben ein junges Team, da kann es immer Ausreißer geben. Erfahrung ist in dieser Liga ein wichtiger Faktor." Ein einstelliger Tabellenplatz soll herausspringen, doch Angst vor mehr hat man beim VfB nicht. "Wenn wir lange so weit oben mitspielen, dann kann einiges passieren. Wir haben keine Angst vor großen Namen wie Frohlinde."

Einen großen Ausfall hat der VfB jedoch zu verkraften: "Unser Sechser Tobias Lübke fällt mit einem Bruch der Elle rund sechs Wochen aus. Er ist unsere Zweikampfmaschine im Mittelfeld, die wir nun ersetzen müssen und auch können."

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