Der Weltranglistenerste Roger Federer aus der Schweiz und sein schärfster Konkurrent, der Spanier Rafael Nadal, haben einen Protestbrief von etwa 60 Tennis-Profis an ATP-Chef Etienne de Villiers unterschrieben, in dem sie sich gegen dessen geplante Reformen ab 2009 wenden. De Villiers plant in zwei Jahren ein gemischtes Zehn-Tage-Turnier für Männer und Frauen vor den French Open in Paris, das in Madrid ausgetragen werden soll.

Profis protestieren gegen ATP-Reformen

Auch Federer und Nadal unterschreiben

16. April 2007, 13:42 Uhr

Der Weltranglistenerste Roger Federer aus der Schweiz und sein schärfster Konkurrent, der Spanier Rafael Nadal, haben einen Protestbrief von etwa 60 Tennis-Profis an ATP-Chef Etienne de Villiers unterschrieben, in dem sie sich gegen dessen geplante Reformen ab 2009 wenden. De Villiers plant in zwei Jahren ein gemischtes Zehn-Tage-Turnier für Männer und Frauen vor den French Open in Paris, das in Madrid ausgetragen werden soll.

Der Deutsche Tennis-Bund (DTB) als Veranstalter des Masters-Turniers von Hamburg sowie Monte Carlo haben deshalb bereits vor einem amerikanischen Gericht Klage gegen die ATP eingereicht, um ihren traditionellen Termin und den Status als ein Topturnier zu retten. Auch die Stadt Hamburg hat sich mit einem offiziellen Brief an die ATP für die Rettung des Turniers eingesetzt.

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