Coach Lorenz-Günther Köstner blickt vor und nach jedem Training auf die Art und Weise, wie die Akteure ihre Schritte lenken.

RWE: Mit Grammozis plant Coach für die letzten vier Matches

Coach Köstners "gelebter Weg"

og
13. April 2007, 09:44 Uhr

Coach Lorenz-Günther Köstner blickt vor und nach jedem Training auf die Art und Weise, wie die Akteure ihre Schritte lenken. "Alle können trainieren", erklärt der Fußball-Lehrer. Was für ihn nicht heißt, "dass genügend Fitness vorhanden ist", um jeden Kicker am Sonntag ab 14 Uhr im Georg Melches-Stadion gegen Unterhaching auch ins Getümmel zu werfen.

Stijn Haeldermans ist nach Knieverletzung "im Training dabei", Florian Thorwart zeigte Grippeanzeichen, steht nach einer kurzen Laufeinheit am Mittwoch "am Sonntag keinesfalls zur Verfügung." Bei Dimitrios Grammozis (überwundener Wadenbeinbruch) sah Köstner noch einen Schongang beim Laufen: "Er arbeitet fleißig und engagiert.
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/543-547_preview.jpeg Lorenz-Günther Köstner (Foto: firo). [/imgbox]
Wenn ich ihn in den letzten vier Spielen zur Verfügung habe, bin ich froh." Victor-Hugo Lorenzón hat eine Bindehautentzündung "an beiden Augen." Klar ist, am Sonntag ist Durchblick gefragt.
Bereitwillig lobt Köstner noch einmal Keeper Karim Zaza, der in Koblenz den Dreier sicherte. "Ich weiß, er wurde mitunter auch stark kritisiert", nickt der deutsche Meister von 1975, "bei der TuS zeigte er eine sensationelle Parade."

Es geht Köstner, das betont er, seit dem er engagiert wurde, "um den geraden Pfad, das lebe ich der Mannschaft vor." Über dem Strich ist seine Auswahl in der Tabelle, Köstner konstatiert, "dass wir nun auf dem richtigen Weg in Richtung Klassenerhalt sind." Ob genau dieses Ziel auch erreicht wird, "das kann ich nicht versprechen, allerdings kann jeder sicher sein, dass alles getan wird."

Das Einbeziehen des Umfelds gehört beim 92-fachen Bundesligaspieler wie immer dazu, er erneuert seinen Appell: "Die Unterstützung benötigen wir, wichtig ist auch die Geduld. Die war auch gegen 1860 da, erst später fehlte der Glaube bei der Kulisse, wie auch beim Team." Köstner kündigt vehement an: "Es werden noch drei knallharte Heimspiele." Nicht minder heftig werden auch die Reisen. Deshalb auch immer der Schulterschluss mit dem Umfeld: "Der Kampf steht im Vordergrund, das tue ich kund, das liegt mir am Herzen, dann kann man auch irgendwann das Spielerische erreichen." So dass eventuelle Rückstände "umgebogen werden können."

Autor: og

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