Den Anfang machen bereits am Samstag Sterkrade und der DSV 1900. Für beide geht es noch um die minimale Chance, ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Mal sehen, wird Taten folgen lässt. Das Wort „Aufstieg“ scheint derzeit aus dem Vokabular der Verantwortlichen und Spieler bei TuRa 88 gestrichen. Der Meisterfavorit Nummer eins befindet sich in einer Krise und hat das Siegen verlernt. „Natürlich hat eine Mannschaft, die nicht mehr gewinnt, eine Krise“, erklärt Ralf Kessen, der Trainer der Duisburger, „aber es ist eine rein sportliche. Mannschaftsintern stimmt es absolut.“ Gegen den TuB muss nach der Heimpleite gegen Olympia die Wende zum Positiven her.

Landesliga 3 NR: 25. Spieltag: Expertentipp von Karl-Heinz Höfer (Trainer Glückauf Möllen)

„13 Aufrechte und der lachende Dritte?!“

12. April 2007, 18:13 Uhr

Den Anfang machen bereits am Samstag Sterkrade und der DSV 1900. Für beide geht es noch um die minimale Chance, ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Mal sehen, wird Taten folgen lässt. Das Wort „Aufstieg“ scheint derzeit aus dem Vokabular der Verantwortlichen und Spieler bei TuRa 88 gestrichen. Der Meisterfavorit Nummer eins befindet sich in einer Krise und hat das Siegen verlernt. „Natürlich hat eine Mannschaft, die nicht mehr gewinnt, eine Krise“, erklärt Ralf Kessen, der Trainer der Duisburger, „aber es ist eine rein sportliche. Mannschaftsintern stimmt es absolut.“ Gegen den TuB muss nach der Heimpleite gegen Olympia die Wende zum Positiven her.

Enttäuschung auch in Moers. Der neue Tabellenführer hatte sich auch mehr als ein Remis gegen Lintfort erhofft. „Wir haben den Sieg aus der Hand gegeben“, bilanziert Siggi Sonntag, Coach des GSV, und fügt an: „In Möllen hatten wir Glück, nun war das Pech auf unserer Seite. Nichtsdestotrotz möchten wir weiter auf der Erfolgsspur bleiben – dafür müssen wir aber in Walbeck gewinnen."

Der lachende Dritte im Aufstiegsbund ist und könnte der SV Sonsbeck werden, der sich langsam und stetig herangepirscht hat. Im Heimspiel gegen Klosterhardt muss die Geist-Truppe ihre guten Leistungen der letzten Wochen bestätigen. „Die müssen was machen und sind wahrscheinlich nicht so entspannt wie wir“, erklärt Achim Meyer, der Arminen-Trainer, „und außerdem haben die gegen uns auch noch nicht gewonnen.“

Für Osterfeld geht es auch um nichts mehr. „Unser oberstes Ziel ist es, die beste Mannschaft in Oberhausen zu werden“, gibt Günter Schlipper, der Fußball-Lehrer der Adler, zu Protokoll und legt nach: „Über meine Jungs ärgere ich mich nicht mehr. Für einen Sieg über den SC 26 Bocholt wird es aber noch reichen.“

Knapp wird es auch noch für Jahn Hiesfeld, die gegen Kleve II antreten müssen. „Für uns geht es nur noch um das nackte Überleben“, ergänzt Markus Feldhoff, der TV-Coach, „das war ein denkbar schlechter Ostermontag für uns. Vor allem, weil Olympia gegen TuRa gesiegt hat und wir gegen die direkt über uns stehenden Walbecker einfach nur enttäuscht haben.“ GA Möllen könnte im Match gegen Galatasaray den Dinslakener den Rücken freihalten. „Dafür müssen wir aber gewinnen. Und das wollen wir auch, um unser Punktekonto und die Teamkasse weiter zu füllen“, erklärt Linienchef Karl-Heinz Höfer, „mit unserem kleinen Haufen , den 13 letzten Aufrechten, werden wir das schon schaffen.“

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