Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres hat seine Arbeit in Ratingen im Prinzip beendet. Auf einer Gläubigerversammlung stellte er seinen Bericht vor und schlug eine Quote vor, mit der die Gläubiger bedient werden sollen, 1,5 Prozent, ein „Taschengeld.“ Geschäftsführer Udo Tursas muss für nicht gezahlte Sozialabgaben in Höhe von knapp 5.000 Euro haften. Warum der heutige Aliens-Präsident Franz-Josef Weiser Anfang Januar auf einem Sponsorentreffen erklärte, mangels Masse würde kein Verfahren eröffnet, bleibt dessen Geheimnis.

Taschengeld für Aliens-Gläubiger

Insolvenzverfahren beendet

mt
09. April 2007, 17:48 Uhr

Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres hat seine Arbeit in Ratingen im Prinzip beendet. Auf einer Gläubigerversammlung stellte er seinen Bericht vor und schlug eine Quote vor, mit der die Gläubiger bedient werden sollen, 1,5 Prozent, ein „Taschengeld.“ Geschäftsführer Udo Tursas muss für nicht gezahlte Sozialabgaben in Höhe von knapp 5.000 Euro haften. Warum der heutige Aliens-Präsident Franz-Josef Weiser Anfang Januar auf einem Sponsorentreffen erklärte, mangels Masse würde kein Verfahren eröffnet, bleibt dessen Geheimnis.

Die Ratinger Spielbetriebs-GmbH der Saison 2005/06 steckt noch in der Insolvenzprüfung. Das weitere Schicksal der Sponsoren AG der Aliens klärt sich kommenden Montag auf einer Aktionärsversammlung.

Und die Zukunft? In Ratingen sind Vorstand und Verwaltungsrat nur noch ein Torso, kehrten mehrere Leute den Außerirdischen den Rücken. Dennoch blickt Präsident Franz-Josef Weiser optimistisch in die Zukunft, hofft darauf, mit einem Etat von 150.000 Euro und Zustimmung von LEV und konkurrierenden Vereinen in der Regionalliga an den Start gehen zu können.

Autor: mt

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