Neben dem sportlichen Image-Verlust drohen Bundesligist Borussia Dortmund im Falle eines Abstiegs auch drastisch reduzierte Einnahmen und ein Finanzloch im zweistelligen Millionenbereich. Die Ruhr Nachrichten bezifferten die möglichen Einnahmeverluste am Montag bei defensiver Kalkulation auf 25 Millionen Euro, errechnet durch die Halbierung der Fernsehgelder auf zehn Millionen, um bis zu elf Millionen verringerte Sponsoreneinnahmen sowie um fünf Millionen reduzierte Zuschauereinnahmen (bei einem Durchschnitt von 50.000 Besuchern pro Spiel).

BVB drohen bei Abstieg drastische Einnahmeverluste

25 Millionen Euro weniger

02. April 2007, 12:55 Uhr

Neben dem sportlichen Image-Verlust drohen Bundesligist Borussia Dortmund im Falle eines Abstiegs auch drastisch reduzierte Einnahmen und ein Finanzloch im zweistelligen Millionenbereich. Die Ruhr Nachrichten bezifferten die möglichen Einnahmeverluste am Montag bei defensiver Kalkulation auf 25 Millionen Euro, errechnet durch die Halbierung der Fernsehgelder auf zehn Millionen, um bis zu elf Millionen verringerte Sponsoreneinnahmen sowie um fünf Millionen reduzierte Zuschauereinnahmen (bei einem Durchschnitt von 50.000 Besuchern pro Spiel).

Demnach würden die beiden Top-Sponsoren der Borussia, eine Versicherung (Signal Iduna) und ein Energieriese (RAG), in der zweiten Liga 40 bis 50 Prozent weniger zahlen. [imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/677-681_preview.jpeg Sieht die Lizenz nicht in Gefahr: Hans-Joachim Watzke. (Foto: firo)[/imgbox]Mit Sponsoring verdient der BVB derzeit 31 Millionen Euro jährlich. Die Belastungen aus der Stadionfinanzierung belaufen sich derzeit auf 19,5 Millionen Euro im Jahr.

Hans-Joachim Watzke sieht in den möglichen Verlusten nur ein Jahr nach der erfolgreich abgeschlossenen Sanierung der Klubfinanzen keine existenzielle Bedrohung. "Die Lücke bekommen wir geschlossen. Wir hätten keine Probleme, die Lizenz zu erhalten und könnten ein Team aufstellen, das allen Ansprüchen genügen würde", erklärte der BVB-Geschäftsführer. Allerdings würden die Personalkosten in der zweiten Liga wohl von derzeit 26 auf 15 Millionen Euro reduziert werden müssen.

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