Lokalkampf in Oberhausen! Beim Aufeinandertreffen von Klosterhardt und Osterfeld ist Derby-Feeling angesagt. Allerdings ist die Stimmung bei Günter Schlipper, dem Trainer von Osterfeld, nicht so gut. „Im Hinspiel war Klosterhardt klar die bessere Elf und hatte genügend Chancen. Arminia hat auch jetzt keine schlechte Truppe. Und außerdem tun wir uns in einem Derby immer schwer“, erklärt der Adler-Linienchef und verkündet ein weiteres Riesen-Problem:

KLOSTERHARDT/OSTERFELD: Meyer: „Auge nach unten“

Adlers Torwart Super-GAU

ag
31. März 2007, 20:52 Uhr

Lokalkampf in Oberhausen! Beim Aufeinandertreffen von Klosterhardt und Osterfeld ist Derby-Feeling angesagt. Allerdings ist die Stimmung bei Günter Schlipper, dem Trainer von Osterfeld, nicht so gut. „Im Hinspiel war Klosterhardt klar die bessere Elf und hatte genügend Chancen. Arminia hat auch jetzt keine schlechte Truppe. Und außerdem tun wir uns in einem Derby immer schwer“, erklärt der Adler-Linienchef und verkündet ein weiteres Riesen-Problem:

„So wie es aussieht, haben wir keinen Torwart. Guido Contrino ist verletzt, Abdul Cheikh bei der Bundeswehr und René Staron hat Knieprobleme – zu allem Überfluss sind die A-Jugend-Torhüter noch nicht alt genug. Wenn es mit Freigang für Cheikh oder Staron nicht klappen sollte, dann müssen wohl die Feldspieler Uwe Schlipper oder Daniel Sarabaca ins Tor – das haben wir im Training schon probiert.“

Ganz andere Sorgen hat sein Gegenüber. „Wie üblich haben wir in der letzten Woche unser Gegner an die Wand gespielt, führen mit 3:1 gegen Lintfort und lassen trotzdem noch Punkte liegen. Da war Holland in Not. Ein roter Faden in dieser Saison“, klärt Achim Meyer auf und legt nach: „Trotzdem ist nichts verloren. Wir wollten aus diesem und den nächsten beiden Partie insgesamt sieben Zähler holen. Einen haben wir – dann müssen wir jetzt gegen Osterfeld und TuB Bocholt noch sechs holen. Auch um die Klasse endgültig zu sichern.“

Da hat Schlipper aber noch ein Wörtchen mitzureden. „Die können gerne Punkte haben, aber nicht gegen uns. Wir wollen weiter oben dranbleiben, so lange es geht- dafür müssen wir aber gegen Klosterhardt gewinnen“, gibt sich „Schlippinho“ kämpferisch.

„Wir müssen dafür immer ein Auge nach unten offen halten“, resümiert Meyer, „die Leistung geht weiter nach oben. das stimmt mich zuversichtlich. Aber gegen erfahrene Osterfelder wird dies kein Selbstläufer.“

Autor: ag

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