An sich verfügt Uerdingens Mike Möllensiep durchaus über gute Tischmanieren. Doch die werden am kommenden Sonntag (15 Uhr) über Bord geworfen, schließlich will er Aachen II kräftig in die Aufstiegs-Suppe spucken.

KFC: Möllensiep bindet Zukunft an Luginger

"Wäre größter Fehler, den Trainer ziehen zu lassen"

gri
30. März 2007, 12:46 Uhr

An sich verfügt Uerdingens Mike Möllensiep durchaus über gute Tischmanieren. Doch die werden am kommenden Sonntag (15 Uhr) über Bord geworfen, schließlich will er Aachen II kräftig in die Aufstiegs-Suppe spucken. "In dem Match haben wir nichts zu verlieren, die aber alles. Das ist doch eine angenehme Ausgangs-Position", erklärt der Angreifer. Kontakt zum Alemannen-Konkurrenten Oberhausen gab es aber noch nicht, wie er grinsend anmerkt: "Die haben uns noch keine Siegprämie angeboten."

Anbieten wollen sich aber auch die Uerdinger, schließlich laufen zahlreiche Verträge am Saisonende aus. Auch bei Möllensiep, der klarstellt: "Es gab schon kleinere Gespräche mit dem Verein, aber ich möchte erst mal abwarten, was der Trainer macht." Bekanntlich macht Luginger seinen Verleib von Verstärkungen für die kommende Spielzeit abhängig. Der KFC reagierte, indem er den A-Jugendlichen Simon Gojtowski mit einem Kontrakt bis 2008 ausstattete. "Junge Leute sind gut, aber die Mischung muss stimmen. Der Coachhat das beste aus der Truppe rausgeholt. Aber er weiß genau, dass wir vier, fünf erfahrene Akteure brauchen, wenn wir nächstes Jahr oben angreifen wollen."

Auch deshalb wartet Möllensiep ab, was Uerdingen in Sachen Neuverpflichtungen noch vorhat. "Ich habe keinen Druck, schnell Zukunfts-Sicherheit zu haben", erklärt der 31-Jährige, dem zwei Anfragen von Nordrhein-Oberligisten vorliegen. Eines weiß der Ex-Schalker aber ganz genau: "Der größte Fehler wäre es, Jürgen Luginger ziehen zu lassen. Vom Training und von der Einstellung her ist er mit der beste Trainer, den ich bisher hatte. Und da gab es schon einige."

Autor: gri

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