Die Neumitglieder rennen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach der erfolgreichen und begeisternden Weltmeisterschaft im eigenen Land regelrecht die Türen ein. Der DFB registrierte bei seiner Statistik mit Stichtag 1. Januar 2007 insgesamt 138.930 Anmeldungen und hat mit nunmehr 6.490.008 Millionen Mitgliedern einen Rekordstand in seiner 107-jährigen Geschichte erreicht.

Mitgliederboom beim DFB sorgt für Rekord

Neues Rekordhoch mit 6,5 Mio. Mitgliedern

26. März 2007, 11:25 Uhr

Die Neumitglieder rennen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach der erfolgreichen und begeisternden Weltmeisterschaft im eigenen Land regelrecht die Türen ein. Der DFB registrierte bei seiner Statistik mit Stichtag 1. Januar 2007 insgesamt 138.930 Anmeldungen und hat mit nunmehr 6.490.008 Millionen Mitgliedern einen Rekordstand in seiner 107-jährigen Geschichte erreicht.

Im größten Sportfachverband der Welt sind derzeit 25.869 Vereine organisiert, die 175.926 Mannschaften an den Start schicken - ein Plus von 4049 Teams gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere Kinder und Jugendliche finden den Fußball derzeit attraktiv. Insgesamt 2,23 Millionen Jungen und Mädchen kicken in den 21 Landesverbänden. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2006 eine Steigerung von 105.970 Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren.
Besonders erfreulich für den DFB stellt sich die Entwicklung im Mädchenfußball dar. Gegenüber dem Vorjahr wurden mit 6292 Teams über 20 Prozent mehr Mädchen-Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Insgesamt 298.483 aktive Spielerinnen bis 16 Jahre verzeichnet die aktuelle Statistik.

Größter Landesverband bleibt weiterhin Bayern mit nunmehr rund 1,37 Millionen Mitgliedern vor Westfalen (809.835), Niedersachsen (679.229), Württemberg (515.888) und Hessen (513.361). Kleinster Verband ist Bremen mit 37.231 Mitgliedern.

DFB-Präsident Theo Zwanziger zeigte sich weitgehend zufrieden mit den Zahlen. "Ich freue mich besonders über die Steigerung der Mitgliederzahlen bei den Mädchen und Frauen", sagte der DFB-Boss: "Allerdings erfordert der Rückgang bei den A-Junioren-Mannschaften besondere Aufmerksamkeit. Damit wird leider der Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt. Gleichzeitig bestätigt das unsere Auffassung, dass wir der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren besondere Bedeutung beimessen. Mit der Erarbeitung des Fußball-Entwicklungsplans wollen wir auf diese Tendenzen frühzeitig reagieren und unsere Vereine entsprechend vorbereiten."

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