Das Aufatmen war groß bei der HSG Düsseldorf. Mit dem 23:22 (12:8)-Erfolg bei Schlusslicht Eintracht Hildesheim fuhren die Landeshauptstädter nicht nur den ersten Auswärtssieg der Saison ein, sondern machten auch einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

HSG DÜSSELDORF: Professionalisierung schreitet voran

"Riesenstein vom Herzen gefallen"

22. März 2007, 17:11 Uhr

Das Aufatmen war groß bei der HSG Düsseldorf. Mit dem 23:22 (12:8)-Erfolg bei Schlusslicht Eintracht Hildesheim fuhren die Landeshauptstädter nicht nur den ersten Auswärtssieg der Saison ein, sondern machten auch einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. "Das war ganz wichtig für uns, mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen", betont Trainer Nils Lehmann.

Wohl wissend, dass seine Mannschaft nun wesentlich beruhigter ins Keller-Duell am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen GWD Minden gehen kann. "Die Erleichterung ist groß, aber wir müssen jetzt direkt nachlegen. Wobei die Aufgabe gegen Minden schwerer wird, weil die befreit aufspielen können", analysiert Manager Frank Flatten.
Der Funktionär hat noch einen weiteren Grund zur Freude: Unter der Woche eröffnete die HSG ihre Geschäftsstelle im Düsseldorfer Süden, verfügt nun als letzter Bundesligist über eigene Räumlichkeiten. „Ich habe mir zum Ziel gesetzt, den Verein stetig weiter zu professionalisieren. Eine Geschäftsstelle ist im Oberhaus einfach ein Muss“, betont Flatten, der bislang von seinem Büro in Moers aus arbeiten musste.

Zudem wurde mit Theres Heintze eine Mitarbeiterin ganztags eingestellt, die künftig vor allem die Abwicklung des Ticketing sowie der allgemeinen Organisation übernehmen wird. „So können wir uns im Team mehr um den Bereich Sponsoring kümmern und insbesondere den neuen Club der 100, unseren Partnerpool der Zukunft, aufbauen“, bemerkt Flatten. Und Präsident Erwin Schierle fügt an: "Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich. Endlich haben wir eine Anlaufstelle, die nur einen Steinwurf von unserer Heimspielstätte entfernt ist."

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