Youssef Mokhtari stellte sich. Erst den Medien-Vertretern, dann den schäumenden Fans. Und der Duisburger Mittelfeld-Spieler zeigte sich selbstkritisch:

MSV: Youssef Mokhtari selbstkritisch

Zwischen schämen und Gesicht zeigen

15. März 2007, 19:32 Uhr

Youssef Mokhtari stellte sich. Erst den Medien-Vertretern, dann den schäumenden Fans. Und der Duisburger Mittelfeld-Spieler zeigte sich selbstkritisch: "Die ersten zehn Minuten gegen Fürth waren ganz okay, dann kam aber der eine oder andere Fehlpass, bei dem ich die Verunsicherung nicht nachvollziehen konnte."

"Mokhi" selbst war nicht in der Lage, das Spiel mit Ideen zu versorgen. "Ich war auch enttäuscht von mir", sagt er rückblickend, "klar ist es schwierig, wenn dir ein Gegner 90 Minuten hinterherrennt, aber letztlich war es eine Begegnung, für die man sich als Team schämen muss."

Verständlich, dass der obligatorische Kurven-Gang angesichts der Schimpf-Kanonaden kein leichtes Unterfangen war. Mokhtari: "Sicher muss man verstehen, dass die Leute gewisse Erwartungen haben und auch ihrem Unmut Luft machen. Wir haben jedenfalls Gesicht gezeigt und sind zu ihnen hingegangen."

Die Marsch-Richtung für das Duell mit Wacker ist klar – Mokhtari: "Jeder muss wissen, worum es geht. Das Spiel wird für uns noch schwerer, aber wir müssen unseren Aufstiegs-Platz, auf dem wir nach wie vor stehen, mit aller Macht verteidigen. Wenn wir am Sonntag schlecht spielen, aber trotzdem gewinnen, wäre mir das in dieser Situation auch recht."

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