Kleves Timo Stock war wie aufgedreht nach dem 3:3 (2:1)-Unentschieden gegen Rot-Weiß Oberhausen. Zum einen, weil eine beachtliche Menge Koffein durch seine Adern strömte: „Ich war den ganzen Tag lang so aufgeregt, dass ich bestimmt zwei Liter Kaffee getrunken habe.“

KLEVE: Koffein-Stock feierte Tor-Premiere

„Auf dem besten Weg, erwachsen zu werden“

04. März 2007, 21:43 Uhr

Kleves Timo Stock war wie aufgedreht nach dem 3:3 (2:1)-Unentschieden gegen Rot-Weiß Oberhausen. Zum einen, weil eine beachtliche Menge Koffein durch seine Adern strömte: „Ich war den ganzen Tag lang so aufgeregt, dass ich bestimmt zwei Liter Kaffee getrunken habe.“

Zum anderen, weil er nach zweieinhalb Jahren endlich seine Tor-Premiere für den FCK feierte – und dann auch noch gleich doppelt! „Das ist mir zuletzt in der Jugend gelungen“, grinste der 1,98 Meter-Mann, der nicht gerade als Torjäger verschrien ist.
Aber das ist schließlich auch nicht seine Aufgabe, vornehmlich soll der 25-Jährige die Abwehr zusammenhalten. Und das gelingt ihm im Gespann mit Patrick Behrendt immer besser, wie Trainer Klaus Berge trotz dreier Gegentreffer zufrieden feststellte: „Timo ist auf dem Weg, erwachsen zu werden.“

Das ist nach dem Winter-Abgang von Stephan Schulz-Winge auch zwingend nötig, zumal die Schwanenstädter mit Mile Bozic nur noch einen Innenverteidiger in der Hinterhand haben. „Es sind nicht mehr viele Führungsspieler übrig, da muss ich bei den ganzen Nachwuchs-Kickern im Kader automatisch mehr Verantwortung übernehmen“, bemerkte Stock nicht ohne Stolz.
Die neue Rolle scheint ihm zu liegen, gegen die Kleeblätter kommandierte er die Hintermannschaft mitunter lautstark.

Und wagte direkt den Blick voraus: „Den Zähler gegen RWO hätte ich vor dem Match gegen RWO sofort genommen. Aber trotzdem achte ich in der Tabelle eher auf Homberg als auf den Fünften oder Sechsten. Wir benötigen noch zwölf Punkte, um die Klasse zu erhalten. Wenn wir weiter so auftreten, sollte das kein Problem sein.“ Auch dank Stock, der angesichts seines auslaufenden Vertrags einer der ersten Verlängerungs-Ansprechpartner für die FCK-Verantwortlichen sein wird.

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