WSV-Coach Uwe Fuchs kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück, an der er als Co-Trainer unter Uwe Rapolder begann.

Splitter rund um die Partie WSV - Ahlen

Erleichterung bei Damm

04. März 2007, 20:35 Uhr

WSV-Coach Uwe Fuchs kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück, an der er als Co-Trainer unter Uwe Rapolder begann. "Ich habe ein Jahr dort gearbeitet, auch wenn es damals noch unter anderen Vorzeichen ablief", blickte Fuchs auf seine Zeit bei dem damaligen Zweitligisten zurück, während er sich im Presseraum eine Zigarette ansteckte.

Wuppertals Angreifer Tobias Damm betonte nach seinem ersten Regionalliga-Treffer für die Bergischen: "Es ist eine große Erleichterung, dass wir den Dreh doch noch bekommen haben. Ich hoffe, das ist die Wende für uns."

Sichtlich erleichtert war André Wiwerink, der sein Team durch den Platzverweis fast auf die Verlierer-Straße gebracht hätte: "Natürlich bin ich froh, dass die Mannschaft am Ende belohnt wurde. Ich werde mir noch etwas für die Jungs einfallen lassen."

Was die Notbremse an sich anging, war sich "Wiwe" nicht ganz sicher: "Michael Stuckmann meint, er wäre wohl noch an Lars Toborg rangekommen, dann wäre es keine Notbremse gewesen. Vielleicht hätte es auch die Gelbe Karte getan, ich hoffe jedenfalls, dass ich nicht lange gesperrt werde."

Der WSV musste neben Dennis Malura (Grippe) und Christian Maly (Hand-Verletzung) auch auf den angeschlagenen Sven Schaffrath verzichten. Marcel Reichwein fehlte ebenfalls im Aufgebot. Manager Thomas Richter: "Er wird vermutlich im Förderteam über 90 Minuten auflaufen."

Nachdem das Testspiel des WSV-Förderteams gegen die TuS Koblenz unter der Woche abgesagt werden musste, tritt die Auswahl von Ayhan Tumani nun am kommenden Montag (15 Uhr) gegen eine Nachwuchs-Truppe des SC Paderborn an. Das Match steigt vermutlich auf dem Platz an der Oberbergischen Straße.

Nach der Partie spendete WSV-Abwehrchef Michael Stuckmann einem kleinen Anhänger seine Stutzen, erklärte grinsend: "Die sind eh schon ziemlich alt, kommen von Karsten Baumann."

Defensiv-Allrounder Manuel Bölstler betonte: "Wir haben als Team den Schalter umgelegt. Dass wir nach dem Rückstand in Unterzahl noch einmal zurückgekommen sind, zeigt den Charakter der Truppe. Wenn es beim 0:1 geblieben wäre, wäre das auch ein ganz schöner Hammerschlag für uns gewesen."

Bölstler wagte direkt den Blick voraus: "Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit, im März wird sich vieles entscheiden."

Der WSV Borussia hat fristgerecht die Lizenz-Unterlagen für die zweite und für die Regionalliga beim DFB eingereicht. Im Falle des Klassenverbleibs dürfte der Etat bei 2,6 bis 2,8 Millionen Euro liegen, beim Aufstieg würde er sich verdoppeln.

Das Match der Bergischen bei Borussia Dortmund II wurde von Sonntag auf Freitag, den 13. April (19 Uhr), vorverlegt. Grund ist das Bundesliga-Spiel des BVB gegen Werder Bremen, das am Sonntag stattfindet.

WSV-Kämpfer Markus Ortlieb erklärte: "Wir haben sehr gut gestanden, auch nach der Roten Karte hat sich das nicht geändert. Von daher haben wir uns das Unentschieden auch verdient."

Ab sofort sind Karten für das Wuppertaler Auswärtsspiel in Düsseldorf am Samstag, den 17. März (14 Uhr), erhältlich. Folgende Kategorien sind bei "Sport Mau" zu erwerben: Oberrang Fanblock ermäßigt acht Euro, Unterrang Fanblock 10,50 Euro, Tribüne: 25,50 Euro.

Tobias Damm und Christian Maly stehen allen interessierten Fans am kommenden Mittwoch ab 19 Uhr im City-Treff (Paul-Humburg-Straße 6) für Fragen zur Verfügung. Bereits ab 18 Uhr haben die Anhänger die Möglichkeit zum Plaudern, Kickern oder Fachsimpeln.

Am Sonntag, den 11. März, steigt bei HAKO-Sport ab elf Uhr der 1. Wupper-Fan-Cup. 16 Mannschaften treten in vier Gruppen gegeneinander an. Die Gruppenauslosung erfolgt vor dem Spiel des WSV gegen den VfL Osnabrück einen Tag zuvor im Stadion am Zoo.

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