Das Werk ist vollbracht! Nach wochenlanger Bauzeit, viel ehrenamtlichem Engagement und jeder Menge Schweiß, steht die neue Kunstrasenplatz-Anlage von TuRa 88 Duisburg.

TURA - VFB HOMBERG 3:3 (2:0): Gerlach bekommt Stadion

ag
22. Januar 2007, 15:23 Uhr

Das Werk ist vollbracht! Nach wochenlanger Bauzeit, viel ehrenamtlichem Engagement und jeder Menge Schweiß, steht die neue Kunstrasenplatz-Anlage von TuRa 88 Duisburg.

Das Werk ist vollbracht! Nach wochenlanger Bauzeit, viel ehrenamtlichem Engagement und jeder Menge Schweiß, steht die neue Kunstrasenplatz-Anlage von TuRa 88 Duisburg. Die „Roten Teufel“ vom Kammerberg haben höllisch gut gearbeitet – nahezu perfekt! „Da ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Das wir hier bei der TuRa noch einmal einen Rasenplatz bekommen, damit hatte eigentlich niemand mehr gerechnet. Jetzt ist es aber Wirklichkeit“, gibt ein sichtlich beeindruckter Hans-Walter Gerlach, der erste Vorsitzende, zu Protokoll. Als man ihm mitteilt, dass die Anlage fortan „Hans-Walter Gerlach Stadion“ heißt, ist er den Tränen nahe und kann es kaum fassen.

Ein wahrer Festtag für die Landesligisten. Als fußballerischen Hauptgang der Festivitäten, hatte man den Oberligisten VfB Homberg zu Tisch gebeten. Und die rund 600 Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden – auch wenn es am Ende „nur“ ein 3:3-Unenstchieden wurde. „Ein schönes Spiel in diesem würdigen Rahmen und eine gelungene Veranstaltung. Hans-Walter Gerlach hat es wirklich verdient. Dazu haben die Akteure auf dem Platz alles gegeben und sechs super Tore beigesteuert“, bilanziert Ralf Kessen. Nach den Toren von Dejan Lazovic (28.) und Sascha Schnecker (39.), der sich auf der linken Außenbahn gegen fünf Mann durchsetzte, stand es zur Pause 2:0. Kessen: „In den ersten 45 Minuten haben wir sehr gut agiert, Homberg stand sehr zurückgezogen und war etwas zu passiv.“ Thomas Bungart klärt auf. „Mit der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir haben ein 4-4-2-System gespielt, aber da hat von vorne bis hinten nichts geklappt. Hinzu kam, dass einige Akteure so und in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt haben. Das habe ich kalt probiert, es ist nicht gelungen. Zur Pause habe ich dann umgestellt“, resümiert der VfB-Coach.

Die zweite Halbzeit ging dann auch gleich besser los. Edu erzielte den Anschlusstreffer (48.), im Gegenzug stellte Christian Luley den alten Abstand wieder her (51.). Adam Gebka muss Sekunden danach mit dem mögliche 4:1 alles klar machen, doch er vergibt knapp. So schaffen die Gäste durch Hinz (71., FE) erneut den Anschluss und kommen durch Manfred Wranik noch zum verdienten Ausgleich (80.). „Die zweite Hälfte ging klar an uns, wir haben das Spiel beherrscht. Dennoch hat TuRa sehr gut gespielt“, berichtet Thomas Bungart. Schluss-Satz von Ralf Kessen: „Das Spiel heute im Kreispokal gegen Mülheim 07 hat eine großen Stellenwert und wir wollen natürlich gewinnen, auch wenn ich etwa Angst habe, dass wir gegen den VfB zu viel Kraft gelassen haben. Für uns zählt aber nur der Auftakt gegen Hiesfeld.“

Autor: ag

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