In den ersten Wochen der Hin- und Rückrunde hat es der Staffelleiter doch sehr gut mit den Freunden der Landesliga Westfalen Gruppe 3 gemeint.

TUS HEVEN/BV BRAMBAUER: BVB-Coach Bördeling extrem sauer wegen Testspiel

"Gesehen, wo man ansetzen muss"

18. Februar 2007, 09:04 Uhr

In den ersten Wochen der Hin- und Rückrunde hat es der Staffelleiter doch sehr gut mit den Freunden der Landesliga Westfalen Gruppe 3 gemeint.

In den ersten Wochen der Hin- und Rückrunde hat es der Staffelleiter doch sehr gut mit den Freunden der Landesliga Westfalen Gruppe 3 gemeint. Die Top-Teams spielen an vier aufeinanderfolgenden Spieltagen in direkten Duellen gegeneinander. Trotz des aktuell großen Vorsprungs von Spitzenreiter Herbede kann die Tabelle also in kurzer Zeit komplett anders aussehen.

Heute treffen am Haldenweg zwei der ambitioniertesten Verfolger Herbedes aufeinander, zum einen der Lokalrivale Witten-Heven und zum anderen die Mannschaft, deren letzter Auftritt in Witten eine spielerische Demonstration war, die aber unglücklich in einem 0:1 gegen Herbede endete.

„Das Spiel der Brambauer gegen Herbede habe ich auch gesehen, und da waren die wirklich stark“, weiß Oliver Gottwald, Trainer des TuS, was auf sein Team zukommen wird. „Aber ich habe auch gesehen, wo man gegen den BVB ansetzen muss und kann meine Mannschaft daher dementsprechend einstellen.“ Sicher ist, dass man die Brambauer nicht ins Spiel kommen lassen darf, sonst können die einen Gegner mit ihrer spielerischen Klasse überrennen.

„Wir freuen uns auf das Spiel“, berichtet Gottwald weiter. „Wir werden offensiv spielen und die Brambauer auch. Das ist ein Spiel, dass uns einfach liegt“, geht er von einem offenen Schlagabtausch aus, der für die Zuschauer sicher interessant ist.

Geschlagen wurde der BV Brambauer im letzten Testspiel gegen den Verbandsligisten Rhynern auch, und das gleich mit 6:1. Demgemäß war die Laune von Trainer Dirk Bördeling vor dem letzten Training seiner Spieler. „Wenn wir in Heven genauso undiszipliniert spielen, viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verlieren und dann noch nicht die Positionen halten, können wir dort nicht punkten.“

Witten ist allerdings kein gutes Pflaster für Bördelings Team, wie das Spiel in Herbede gezeigt hatte.
Wie schon über die gesamte Spielrunde wollen die Gäste auch in Heven mit zumindest vier Offensivkräften auflaufen und dem Gegner gleich den Schneid abkaufen und auch in die Zweikämpfe dementsprechend offensiv gehen.

„Ich erwarte ein munteres Spiel, und wenn Heven heute nachmittag mit uns mitspielt, ist es für uns vielleicht sogar einfacher“, geht auch Bördeling optimistisch ins Spiel.
Motivation sollte für beide Teams darin bestehen, bei einem Erfolg, die Tuchfühlung zur Spitze zu behalten und einen direkten Konkurrenten empfindlich geschwächt zu haben, nicht nur durch die Punkte, sondern auch mental.

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