Die Premiere von Alfredo Pais hätte sicherlich besser laufen können.

HAGEN 11: „Grundstein für Erfolg auf Asche legen“

12. November 2006, 09:32 Uhr

Die Premiere von Alfredo Pais hätte sicherlich besser laufen können.

Die Premiere von Alfredo Pais hätte sicherlich besser laufen können. Am Ende musste man eine 3:1-Niederlage gegen den SV Rothemühle hinnehmen. Nach lediglich vier Trainingseinheiten mit dem neuen Coach konnte man jedoch auch keine Wunder erwarten: „Ich hatte bisher noch nicht viel Zeit. Ich habe zahlreiche Einzelgespräche geführt und versucht dem Team Selbstvertrauen zu vermitteln. Gegen Rothemühle haben sich die Jungs 70 Minuten zerrissen. Danach mussten wir dem Mangel an Fitness und Konzentration im Abschluss Tribut zollen“, erklärt der neue „Elfer“-Trainer. Die momentane Situation bei der SpVg ist nicht nur tabellarisch gesehen alles andere als rosig. Mit Bornscheuer (doppelter Kahnbeinbruch), Pajdzik (Kreuzbandriß) und Drzymala (berufliche Gründe) fehlen laut Pais die „drei wichtigsten Spieler“.

Dennoch hat sich der ehemalige Trainer der SV Hohenlimburg-Reserve wegen der sportlichen Perspektiven für Hagen 11 entschieden: „Ich war zehn Jahre beim SVH und habe jetzt eine neue Herausforderung gesucht. Es handelt sich um einen gut geführten Verein bei dem ich das Umfeld bereits kenne. Ich habe hier eigentlich nichts zu verlieren, da niemand der Mannschaft den Klassenerhalt zutraut. Es ist wichtig, dass der gesamte Seniorenbereich zusammen arbeitet und die Talente aus der A-Jugend ausreichend gefördert werden“, berichtet der Coach. Heute steht Pais das erste Mal am Loheplatz in der Verantwortung. Der Gegner heißt TuS Plettenberg. „Das Team ist für mich wie eine Wundertüte – mal gewinnen sie gegen die Großen, mal verlieren sie gegen die Kleinen. Für uns ist es jetzt besonders wichtig die Heimspiele auf Asche zu gewinnen. Wenn wir am Loheplatz stetig punkten, ist der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt“, gibt sich der Übungsleiter optimistisch.

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