Beim FSV Kettwig scheint nach dem klaren 4:1-Erfolg über Siegfried Materborn wieder die Sonne. Der Aufsteiger muss sich ab sofort keine Gedanken mehr machen, noch einmal in den Abstiegssog zu geraten, denn elf Zähler Vorsprung sollten ein sicheres Polster für die Essener sein.

KETTWIG: Weiß freut sich über Rekonvaleszent Sperling

tr
31. März 2006, 10:02 Uhr

Beim FSV Kettwig scheint nach dem klaren 4:1-Erfolg über Siegfried Materborn wieder die Sonne. Der Aufsteiger muss sich ab sofort keine Gedanken mehr machen, noch einmal in den Abstiegssog zu geraten, denn elf Zähler Vorsprung sollten ein sicheres Polster für die Essener sein.

Beim FSV Kettwig scheint nach dem klaren 4:1-Erfolg über Siegfried Materborn wieder die Sonne. Der Aufsteiger muss sich ab sofort keine Gedanken mehr machen, noch einmal in den Abstiegssog zu geraten, denn elf Zähler Vorsprung sollten ein sicheres Polster für die Essener sein. "Das war enorm wichtig, dass wir nach den schlechteren letzten Wochen zurück gekommen sind", atmet FSV-Trainer Karl Weiß einmal tief durch.
Das kann er auch mit einem Blick auf die Kaderzusammenstellung tun, denn bis zum morgigen Freitag sollen sich alle aktuellen Akteure wie Timo Diehle entschieden haben, ob sie bleiben wollen. Zwei Abgänge stehen unterdessen fest: Sebastian Köwitsch, der beruflich kürzer treten muss und Keeper Marco Glenz, der nach RS-Informationen Einigkeit mit Fortuna Düsseldorf hat, um den aber auch der VfB Speldorf und ETB Schwarz-Weiß Essen buhlen.
Unterdessen ist Weiß besonders von seinem Rekonvaleszenten René Sperling angetan. Der Mittelfeldspieler, der eigentlich noch geschont werden sollte, und nur ins Team kam, weil Berkan Mumcu mit einer Magen-Darm-Infektion passen musste, erzielte gleich zwei Treffer gegen Materborn. "René ist ein absoluter Leistungsträger und ich bin froh, dass er seine Muskelgeschichte auskuriert hat", freut sich Weiß. "Es hat ja auch gut geklappt, René hat auf die Zähne gebissen, ist zum Glück auch gegen den SV Hilden-Nord dabei."
Gegen das Kellerkind geht es am Sonntag. "Jeder denkt, dass es eine Pflichtaufgabe für uns ist", berichtet der Coach. "Aber für die ist es eine ihrer letzten Chancen, die stehen mit dem Rücken zur Wand. Da müssen wir aufpassen. Dennoch wollen wir dort den nächsten Dreier landen."

Autor: tr

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