10.000 Fans im Stadion, zehn Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen: Der 20-Jährige spielte mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Beach-Soccer-WM im kochend heißen Sand von Rio de Janeiro.

GOCH: Keeper Richter bei Beach-Soccer-WM

hele
12. März 2004, 10:30 Uhr

10.000 Fans im Stadion, zehn Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen: Der 20-Jährige spielte mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Beach-Soccer-WM im kochend heißen Sand von Rio de Janeiro.

10.000 Fans im Stadion, zehn Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen: Wer träumt nicht davon? Für Gochs Torwart Stefan Richter haben sich diese Vorstellungen erfüllt. Der 20-Jährige spielte mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Beach-Soccer-WM im kochend heißen Sand von Rio de Janeiro (35 Grad im Schatten).

In Deutschland noch Trendsportart, ist der "Strand-Fußball" in Südamerika bereits eine ganz große Hausnummer. So holten sich die Brasilianer durch einen 6:4-Finalerfolg über Spanien (mit Julio Salinas) erwartungsgemäß den zehnten WM-Titel. Das deutsche Team um Ex-Profi Markus Lotter (früher FC St. Pauli) und das Torhütergespann Richter-Richter, Bruder Daniel saß als Ersatzkeeper auf der Bank, hatte gegen die Zauberer vom Zuckerhut in der Vorrunde keine Chance (2:10): "Wir haben zwar klar verloren, aber ich zeigte trotzdem 20 Glanzparaden", erklärt der talentierte "Schnapper". Das Ergebnis: Die extrem gesteigerte Aufmerksamkeit bei der heimischen Presse, einer TV-Reportage folgte ein großes Zeitungsinterview. "Sogar auf der Straße wurde ich erkannt", berichtet "goleiro" Richter stolz.

Nach dem ernüchternden 0:3 im zweiten Match gegen die Schweiz war das Turnier für Richter und Co. schon nach der Vorrunde beendet: "Wir hatten jede Menge Pech, haben dreimal die Latte getroffen. Der Ball wollte einfach nicht rein." Trotzdem überwog nach der Rückkehr die Freude. Richter: "Es war einfach genial. Wir haben auch abends direkt am beleuchteten Strand gezockt und die Atmosphäre bei den Spielen war beeindruckend."

Autor: hele

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