Mit Uwe Hüttemann wird ein alter Bekannter neuer Sportlicher Leiter beim Lüner SV (reviersport.de berichtete), im folgenden Interview äußert der 46-Jährige seine Ziele in der neuen Funktion.

LÜNER SV - Hüttemann hat "keine Intention, Trainer zu werden"

"Planungen ganz entspannt angehen"

hb
11. Februar 2007, 11:49 Uhr

Mit Uwe Hüttemann wird ein alter Bekannter neuer Sportlicher Leiter beim Lüner SV (reviersport.de berichtete), im folgenden Interview äußert der 46-Jährige seine Ziele in der neuen Funktion.

Mit Uwe Hüttemann wird ein alter Bekannter neuer Sportlicher Leiter beim Lüner SV (reviersport.de berichtete), Im folgenden Interview äußert der 46-Jährige seine Ziele in der neuen Funktion.

In der "Kampfbahn Schwansbell" war er bereits als Trainer erfolgreich. 1999 übernahm Hüttemann die Rot-Weißen in der Verbandsliga und führte sie gleich in die Oberliga, wo am Ende der Saison ein achtbarer siebter Platz heraussprang. 2001 verließ er den Verein und coachte in den letzten fünfeinhalb Jahren Westfalia Rhynern, den Türkischen SC Hamm sowie bis zur Winterpause Preußen Münster II.

Herr Hüttemann, sie waren insgesamt 16 Jahre lang als Trainer aktiv. Was hat Sie dazu bewogen, nun die Seiten zu wechseln?

Ich möchte auch einmal mehr Zeit für meine Familie haben, die in dieser langen Episode oft und viel auf mich verzichten musste. Mein Sohn Felix ist inzwischen 18 und meine Tochter Victoria 15 Jahre alt. Bevor sie aus dem Haus sind, möchte ich noch etwas von ihrer Entwicklung mitbekommen.

Ihre neue Tätigkeit beginnt offiziell am 1. Juli. Werden Sie schon vorher Spielertrainer Mark Bördeling mit Rat und Tat zur Seite stehen?

Ja, so ist das mit Mark abgesprochen. Obwohl mein letztes Engagement beim Lüner SV schon eine Weile zurückliegt, habe ich den Kontakt zum Verein nie verloren. Es war damals eine schöne und erfolgreiche Zeit. Das hat wohl auch den Ausschlag dafür gegeben, dass man wieder mit mir zusammenarbeiten wollte. Da insgesamt zwölf Spielerverträge noch ein Jahr laufen, können Mark und ich die personellen Planungen ganz entspannt angehen.

Wie viele neue Leute braucht die Mannschaft?

Das können wir jetzt noch nicht sagen und ist natürlich positionsgebunden. Wir wollen den Kader dahingehend verstärken, dass wir für die Neuordnung der Spielklassen im Jahr 2008 gewappnet sind. Konkret heißt das: In dieser Saison den Klassenerhalt möglichst ohne langes Zittern schaffen und im nächsten Jahr für die neue Verbandsliga qualifizieren, die dann leider nur noch die sechste Klasse ist.

Was ist, wenn es nicht so läuft und die Verantwortlichen bemerken, dass sie in Ihren eigenen Reihen einen Mann haben, der den Verein schon einmal nach oben gebracht hat?

Wenn Sie darauf anspielen, dass ich Mark Bördeling irgendwann ablösen könnte: Ich verstehe mich mit Mark sehr gut, wir spielen sogar gelegentlich in der Trainer-Promi-Elf von Ludger Wilkinghoff zusammen. Ich habe keine Intention, wieder Coach beim Lüner SV zu werden.

Autor: hb

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