Westfalia Rhynern hat die Kurve gekriegt und will am heutigen Sonntag mit einem weiteren Dreier im Revier-Derby gegen den SV Schermbeck vorsichtig in die obere Tabellen-Region stoßen.

W. RHYNERN - Jiri Homola sieht noch Reserven

hb
24. September 2006, 14:27 Uhr

Westfalia Rhynern hat die Kurve gekriegt und will am heutigen Sonntag mit einem weiteren Dreier im Revier-Derby gegen den SV Schermbeck vorsichtig in die obere Tabellen-Region stoßen.

Westfalia Rhynern hat die Kurve gekriegt und will am heutigen Sonntag mit einem weiteren Dreier im Revier-Derby gegen den SV Schermbeck vorsichtig in die obere Tabellen-Region stoßen. Ein Auslöser für den so ersehnten Aufschwung ist Top-Neuzugang Jiri Homola, der nach einem Kurzeinsatz gegen Vreden und 77 Minuten beim Sieg in Neunkirchen nun auch am heimischen "Papenloh" sein Debüt in der Startelf geben wird.

Jiri Homola, wie haben Sie sich nach nunmehr zwei Wochen in Rhynern eingelebt?

Ich kannte die Mannschaft ja schon, weil ich schon einige Male mittrainiert hatte. Natürlich fehlt nach so kurzer Zeit noch die Abstimmung, aber für den Anfang läuft es schon ganz gut.

Welchen Eindruck haben Sie von der Truppe?

Sportlich gesehen kann ich noch nicht soviel sagen, im Training machen die Jungs einen wirklichen guten Eindruck, aber im Spiel ist es auch immer etwas anderes. Obwohl wir spielerisch schon gut sind. Menschlich gesehen ist die Mannschaft sehr nett, was auch ein Grund war, warum ich zu Westfalia Rhynern gewechselt bin. Ansonsten ist mein erster Eindruck auch vom sportlichen Umfeld sehr gut. Der Verein ist gut geführt.

Wie ist der Kontakt zur Westfalia zustande gekommen und hatten Sie auch andere Anfragen?

Ich kenne Uwe Grauer sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit bei der SG Wattenscheid. Wir hatten immer wieder mal telefonischen Kontakt. Ich hatte auch noch andere Angebote, aber da ich jetzt 32 Jahre alt bin, wollte ich jetzt auch mal an das Leben nach dem Fußball denken und meine berufliche Zukunft planen. Obwohl, ganz ohne Fußball wird es wahrscheinlich nie gehen. Aber Kontakt zur Hammer SpVg hat es nie gegeben, wie in der Presse zu lesen war.

Wie schätzen Sie Ihren derzeitigen Leistungsstand ein?

Vor meinen beiden Einsätzen mit Rhynern in der Verbandsliga habe ich sieben Monate kein Pflichtspiel mehr absolviert. Und nach meiner Knöchel-Operation konnte ich sieben Wochen gar nichts machen, ehe ich mit dem Aufbautraining anfing. Ich würde schätzen, dass ich so bei 70 Prozent bin. Es sind auf jeden Fall noch Reserven vorhanden.

Ist durch den Sieg in Neuenkirchen der Knoten im Team geplatzt?

Das kann man schwer sagen. Wenn die Mannschaft sich vom Druck befreien kann und ihre Leistung abruft, dann ist sie auf dem richtigen Weg.

Anderes Thema: Wer landet in der EM-Quali vorne: Deutschland oder Tschechien?

Natürlich Tschechien, aber Deutschland wird sich auch qualifizieren.

Autor: hb

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