Davaria Davensberg ist so etwas wie die Wundertüte der Liga. Dem katastrophalen Start mit einem 2:6 daheim gegen Paderborn II ließen die Münsterländer nun zwei Dreier folgen, zuletzt sogar das 5:0 beim Lüner SV.

DAVENSBERG - Ueding: "Demut tut gut"!

hb
03. September 2006, 12:02 Uhr

Davaria Davensberg ist so etwas wie die Wundertüte der Liga. Dem katastrophalen Start mit einem 2:6 daheim gegen Paderborn II ließen die Münsterländer nun zwei Dreier folgen, zuletzt sogar das 5:0 beim Lüner SV.

Davaria Davensberg ist so etwas wie die Wundertüte der Liga. Dem katastrophalen Start mit einem 2:6 daheim gegen Paderborn II ließen die Münsterländer nun zwei Dreier folgen, zuletzt sogar das 5:0 beim Lüner SV. "Die hohe Niederlage zum Auftakt hätte natürlich zu einem hohen Grad der Verunsicherung führen können, aber die Mannschaft hat das hervorragend weggesteckt", freut sich Spielertrainer Heiko Ueding.

Gründe für das schnelle Umschalten von Frust auf Lust gibt es reichlich. "Wir hatten nun einmal einige Neuzugänge zu integrieren. Das funktioniert normalerweise nicht von heute auf morgen, zumal Danny Woidtke und Galip Karakas erst kurz vor Saisonbeginn zu uns kamen", erklärt Ueding. "Der Findungsprozess ist inzwischen abgeschlossen, die Jungs kennen ihre Laufwege und wissen, wie sie sich untereinander zu verhalten haben."

Die fünf Treffer auf einen Streich in Lünen, von denen Stürmer Sascha Richter an alter Wirkungsstätte eins gelang, möchte der ehemalige Wattenscheider aber nicht überbewerten. "Der Spielverlauf war mit zwei frühen Toren sehr günstig für uns. Nun haben wir sechs Punkte auf dem Konto, das ist in Ordnung", hat Ueding nicht vor, in Euphorie auszubrechen. "Bei so einem Verein wie Davaria tut es gut, manche Dinge in Demut anzugehen. Wir haben gesagt, dass wir oben mitspielen wollen, doch als Aufstiegsanwärter sehe ich uns nicht."

Allerdings hätten er und seine Kicker nichts dagegen, den positiven Lauf am heutigen Sonntag gegen Stadtlohn weiter fortzusetzen. "Das wird eine schwierige Aufgabe, denn der SuS ist personell gut besetzt, spielerisch stark und vor allem in der Offensive gefährlich", hat Ueding Respekt vor dem von Ex-Profi Rob Reekers trainierten Gegner.

Verzichten muss der Geschäftsmann auf den privat verhinderten Routinier Volker Nenne sowie die angeschlagenen Rafal Krumpietz (Armbruch) und Kai Schriewersmann (Wadenverhärtung).

Autor: hb

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