Die Fusion der beiden Vereine SF Oestrich-Iserlohn und TuS Iserlohn ist beschlossene Sache. Der einheitliche Name des neuen Vereins allerdings noch nicht.

SF Oestrich-Iserlohn

Uneinigkeit bei Vereinsfusion

Tobias Frank
17. April 2012, 15:15 Uhr

Die Fusion der beiden Vereine SF Oestrich-Iserlohn und TuS Iserlohn ist beschlossene Sache. Der einheitliche Name des neuen Vereins allerdings noch nicht.

Mittlerweile ist der Abstieg aus der Verbandsliga für die Sportfreunde kaum noch zu verhindern. Zehn Punkte Rückstand auf den rettenden 13. Platz sprechen für sich. Die Planungen für die Landesliga können also beginnen. Vielleicht stecken die Randgeräusche rund um den Verein bereits in den Köpfen der Spieler. Ab dem 1. Juli wird es den Verein in dieser Form nicht mehr geben. Die Fusion mit der Fußballabteilung des TuS Iserlohn (größter Sportverein der Region) steht an.

Wichtige Personalien sind bereits geklärt, so sind stellvertretende Vorsitzende, Geschäftsführer, Kassierer und die Jugendleitung bereits gewählt und besetzt. Einzig ein Begeisterter für die Position an der Spitze der Hierarchie wird noch gesucht. Diese Aufgabe ist aber nicht die Einzige, die es zu bewältigen gilt. Nachdem der künftige Vorstand und Sponsoren bereits den "FC Iserlohn 2012" bei der Namensgebung favorisierten, scheint dieser Vorschlag nicht überall auf Gegenliebe zu treffen. Die Oestrich-Fraktion befürchtet eine Unterrepräsentation ihres alten Vereins. Der Gegenvorschlag "FCO Iserlohn 2012" erzielte dagegen wenig positive Resonanz im Lager des TuS Iserlohn.

Der Vorstand der Sportfreunde löst nun ein bereits ausgesprochenes Versprechen ein und lässt die Mitglieder beider Vereine über einen neuen, gemeinsam erarbeiteten Namen abstimmen. Eine noch zu bildende Kommission wird zunächst drei Vorschläge entwickeln, mit denen der Bezug zu beiden beteiligten Parteien gewährleistet werden soll. Die Zusammenkunft der Verantwortlichen ist für Mai geplant. Dann soll auch der Fusionsvertrag präsentiert und über die neue Vereinsatzung inklusive Namensgebung entschieden werden. Im Hinterkopf sollten alle Beteiligten dabei die überwältgende Mehrheit haben, mit der im Dezember für dieses Projekt gestimmt wurde.

Autor: Tobias Frank

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