Die Hiobsbotschaft hat Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel noch nicht verdaut. Ibou Mbaye zog sich beim 1:1-Unentschieden gegen RW Erlinghausen, einen Mittelfußbruch zu.

GLADBECK: Schiel hat Hiobsbotschaft nicht verdaut

ds
01. Oktober 2005, 13:01 Uhr

Die Hiobsbotschaft hat Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel noch nicht verdaut. Ibou Mbaye zog sich beim 1:1-Unentschieden gegen RW Erlinghausen, einen Mittelfußbruch zu.

Die Hiobsbotschaft hat Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel noch nicht verdaut. Ibou Mbaye zog sich beim 1:1-Unentschieden gegen RW Erlinghausen, einen Mittelfußbruch zu. Damit fällt der bisher erfolgreichste Goalgetter der DJK rund sechs Wochen aus. "Bei einem Zusammenstoß mit seinem Gegenspieler hat es geknackt", erinnert sich der ehemalige Hasseler nur ungern an die Situation.

Trotzdem spielte Mbaye weiter. Erst am Montag Morgen diagnostizierte der Arzt die schwere Verletzung. "Eine Operation ist zum Glück nicht notwendig", schnauft Schiel tief durch. Die Heilung soll konservativ erfolgen, ein Gips wurde bereits angelegt. "Ibou wird uns sicherlich fehlen, schließlich hat er schon vier Treffer erzielt", hofft Schiel auf eine schnelle Rückkehr seines kongenialen Sturmpartners.

Am Sonntag erwartet die Germanen ein heißen Tanz gegen die Hammer Spielvereinigung. In Schiels Augen ist der HSV der "Top-Favorit auf den Aufstieg". Die Truppe von Coach Oswald Semlits hat zuletzt die Paderborner Reserve mit 7:0 regelrecht auseinander genommen. "Das wird ein ganz schweres Match, allerdings werden wir nicht vor Ehrfurcht erstarren", fordert der Coach Kampf bis zum Umfallen. Wer für den verletzten Mbaye auflaufen wird, ließ Schiel noch offen. "Ein bisschen will ich die Hammer ja noch überraschen."

Autor: ds

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