„Nur nicht gegen den Abstieg spielen“, war die Marschroute, die der Hombrucher SV ausgegeben hatte. Nach dem Abstieg aus der Westfalenliga war der Umbruch groß.

Hombrucher SV

"Kommen wieder auf die Scheibe"

12. April 2012, 18:47 Uhr

„Nur nicht gegen den Abstieg spielen“, war die Marschroute, die der Hombrucher SV ausgegeben hatte. Nach dem Abstieg aus der Westfalenliga war der Umbruch groß.

Gestandene und erfahrene Spieler verließen den Klub, dafür rückten junge Spieler, zum Großteil aus der eigenen Jugend, auf. Von daher beunruhigt es an der Deutsch-Luxemburger-Straße auch niemanden, dass es zuletzt zwei Niederlagen in Serie gab. „Es ist überragend, was dieses Jahr abläuft“, weiß Uwe Kallenbach, Sportlicher Leiter beim HSV. „Wir standen vor dem Nichts und sind jetzt noch im Dunstkreis der Aufstiegsplätze. Das ist phänomenal.“

"Kommen wieder auf die Scheibe"

Tatsächlich sind es lediglich sechs Punkte, die den Tabellenfünften vom SV Zweckel trennen, der derzeit Rang drei belegt. Weil nach unten keine Gefahr mehr droht, macht Kallenbach keinen Hehl daraus, dass sich die Ziele verändert haben. „Wir haben eine fast schon historische Chance. Wenn wir jetzt sagen, wir wollen nur nicht absteigen, ist das lächerlich. Jeder möchte Platz drei erreichen, aber es wird sehr schwierig.“ Sorgen, der unerfahrenen Elf könnte die Puste ausgehen, hat er nicht. „Ich glaube, dass wir wieder auf die Scheibe kommen.“

Ob es dann am Ende zum ganz großen Coup reicht, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass der Klub den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen wird. Sechs Spieler aus der A-Jugend werden im Sommer in die 1. Mannschaft fest eingebaut. Zudem sind die Transfers von Robin Heuft (SF Oestrich), Patrick Wedemann und Philipp Sprenger (beide ASC Dortmund) bereits unter Dach und Fach. Kallenbach sieht Hombruch für die Zukunft gerüstet. „Wir werden die nächsten Jahre von unserer guten Jugendarbeit profitieren. Da kommen viele tolle Jungs.“

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