Georg Kreß muss sich vorkommen wie im Trainer-Schlaraffenland.

PREUSSEN MÜNSTER: Alex Ende als vierter Neuzugang

tt
18. Januar 2007, 20:51 Uhr

Georg Kreß muss sich vorkommen wie im Trainer-Schlaraffenland.

Georg Kreß muss sich vorkommen wie im Trainer-Schlaraffenland. Für jeden Mannschafts-Teil bekam der Fußball-Lehrer, der seit Sommer die Geschicke beim SC Preußen Münster lenkt, einen Neuzugang. In der Defensive soll Björn Mehnert (zuletzt Wuppertal) seine Routine ausspielen, im Mittelfeld Grover Gibson (ehemals Emden) Dampf entfachen, im Angriff der aus Gütersloh verpflichtete Marco Antwerpen knipsen.
"Wir haben 23 Mann im Kader", rechnet der Coach durch, "dadurch gibt es natürlich eine andere Konkurrenz-Situation. Aber ich sehe das eher positiv, denn ohne diesen Druck kannst du es nicht schaffen. Die Jungs müssen sich gegenseitig Feuer machen, sich anspornen."

Am 21. Januar düsen die "Adlerträger" auf die balearische Sonnen-Insel Mallorca, wo in den letzten Tagen angenehme Sonnen-Temperaturen von 19 Grad Celsius gemessen wurden. "Mit uns ist auch Werder Bremen II vor Ort, wir haben bereits Kontakt zu Trainer Thomas Wolter und wollen ein Testspiel machen. So ein Trainingslager ist auch wichtig, um den Zusammenhalt zu fördern", erklärt Kreß.

Mit den ersten Einheiten und Tests auf heimischem Boden zeigt sich der Ex-Wattenscheider durchaus zufrieden. "Die Vorbereitung läuft super", stellt er fest, "die Plätze sind in gutem Zustand." Jeweils nach vorher abgespultem Zehn-Kilometer-Lauf wurden zwei klassentiefere Clubs locker bezwungen. Gegen Germania Mauritz (Kreisliga) gab es einen 3:0-Sieg (Tore: zwei Mal Mayer, Antwerpen), gegen Bezirksliga-Primus Münster 08 wurde ein 4:1 notiert (Tore: zwei Mal Gurzynski, Sowislo, Talarek).

Erfreulich: Alexander Ende, der vom Pech verfolgte Spielführer, konnte nach seinem schweren Kieferbruch wieder voll durchspielen. Kreß: "Er ist im Grunde unser vierter Neuzugang. In der Hinrunde konnte Alex wegen muskulärer Probleme und der Kiefer-Verletzung kaum spielen, ich bin sicher, dass er eine gute Rückrunde hinlegt. Er geht schon wieder richtig in die Kopfbälle und befindet sich auf einem sehr guten Weg."

Ein kleiner Wermutstropfen ist während der Vorbereitung die lange Ausfallzeit von Lars Kampf. "Er ist zehn Wochen gesperrt worden, nachdem er gegen Lippstadt eine Wasserflasche auf die Tartanban geworfen hatte. Das ging zwar nicht gegen den Linienrichter, aber er hätte es trotzdem nicht tun dürfen, zumal wir 3:0 führten. Lars hat eine Geldstrafe bekommen und für die Mannschaft ein Frühstück ausgegeben. Damit ist der Fall erledigt", schließt Kreß.

Autor: tt

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