Was sich Wuppertals Paul Fudala derzeit anhören darf, das klingt durchaus vielversprechend.

WSV BOR. II: Fudala mit Lob und ohne Trikot

11. Januar 2007, 19:27 Uhr

Was sich Wuppertals Paul Fudala derzeit anhören darf, das klingt durchaus vielversprechend.

Was sich Wuppertals Paul Fudala derzeit anhören darf, das klingt durchaus vielversprechend. „Er ist ein junger und technisch guter Spieler. Wenn er in den nächsten sechs bis zwölf Monaten weiter so arbeitet, kann er den Sprung in die erste Mannschaft schaffen“, lobt WSV II-Trainer Joachim Hopp. In der Oberliga hat sich der 20-Jährige bereits einen Stammplatz ergattert, dürfte zudem als gebürtiger Wuppertaler einen großen Bonus im Umfeld genießen. Der Youngster spielt seit der C- Jugend beim WSV, als er gemeinsam mit Andreas Kohlhaas vom TSV Ronsdorf kam. Der kickt mittlerweile oben mit.

Doch Fudala gibt sich bescheiden: „Es reicht mir am Anfang, mit der Ersten zu trainieren. Auch die beiden Neuverpflichtungen für den Angriff sehe ich entspannt, ich muss einfach Gas geben.“ Zumal der Student der Sport- und Sozialwissenschaft durchaus seine Chance erhält, im Freundschaftsspiel gegen Bundesligist Borussia Dortmund immerhin zwölf Minuten lang ran durfte. "Ich war leicht nervös, wollte aber meine Aufgabe gut erfüllen", lächelt der Lockenkopf. Nur etwas passte dann doch nicht so ganz ins positive Bild: „Ich hätte gerne mit Ebi Smolarek mein Trikot getauscht. Er war aber leider nicht dabei. Und auch sonst war kein Shirt für mich übrig."

Wobei der Kick gegen den BVB nicht sein letzter Einsatz gegen ein Profi-Team gewesen sein sollte, schließlich hat der Youngster noch einiges vor. Dass er sich auf einem guten Weg befindet, belegt die Statistik: Nach 19 Spieltagen kann Fudala fünf Tore in der Oberliga vorweisen, ist damit nach Gustav Policella der zweitbeste Torschütze in seinem Team.

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