Stefan Kießling rettete Bayer Leverkusen in letzte Sekunde vor der dritten Rückrundenpleite in Folge.

2:2 gegen Frankfurt! Kießling rettet Bayer einen Punkt

10. Februar 2007, 17:39 Uhr

Stefan Kießling rettete Bayer Leverkusen in letzte Sekunde vor der dritten Rückrundenpleite in Folge.

Stefan Kießling rettete Bayer Leverkusen in letzte Sekunde vor der dritten Rückrundenpleite in Folge. Der Neuzugang erzielte in der ersten Minute der Nachspielzeit mit seinem vierten Saisontor den Endstand zum 2:2 (1:1) des Werksklubs in einem turbulenten Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Leverkusen bleibt mit nun 29 Punkten weiter im Bereich der UEFA-Cup-Plätze, die Eintracht (23) ärgerte sich über zwei verlorene wertvolle Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Für die erste Aufregung sorgte die Rote Karte für Leverkusens Torhüter Jörg Butt wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums (28.), wodurch Ersatztorwart Benedikt Fernandez zu seinem Bundesliga-Debüt kam.

Wenig später unterlief Frankfurt Jermaine Jones ein spektakuläres Eigentor. Doch die Hessen drehten den Spieß durch Tore von Sotirios Kyrkiakos (42.) und Alex Meier (85.) zwischenzeitlich um. Dazwischen lag noch die Rote Karte für Frankfurts Christoph Spycher wegen groben Foulspiels (80.). Vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena gingen die Hausherren trotz Dezimierung überraschend in Führung. Ausgerechnet der Ex-Leverkusener Jones war nach einem Eckball von Bernd Schneider per Flugkopfball ins eigene Tor erfolgreich. Der starke griechische Innenverteidiger Kyrgiakos schaffte ebenfalls mit Kopfball nach Eckball von Albert Streit das 1:1. Aufgrund der klaren Chancen in den ersten 45 Minuten hätten die Hessen eigentlich führen müssen. Kyrgiakos (11.), Alexander Meier (13.), Michael Thurk (22.) und Takahara (24.) besaßen gute Gelegenheiten für die Eintracht.

Die stark ersatzgeschwächten Leverkusener, die ohne fünf verletzte beziehungsweise gesperrte Stammspieler auskommen mussten, fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang es ihnen jedoch mit taktischer Ordnung und Disziplin trotz Unterzahl das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Marko Babic bereits mit einem 18-m-Freistoß (64.) sogar die Chance zur erneuten Führung. Frankfurts Torwart Oka Nikolov parierte jedoch glänzend.

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