Trainer Rudi Bommer hat die Vorlage gegeben, Geschäftsführer Björn Bremer nimmt den Ball auf:

MSV: Björn Bremer steigt in Kunden-Lockruf ein

tt
12. Februar 2007, 10:10 Uhr

Trainer Rudi Bommer hat die Vorlage gegeben, Geschäftsführer Björn Bremer nimmt den Ball auf:

Trainer Rudi Bommer hat die Vorlage gegeben, Geschäftsführer Björn Bremer nimmt den Ball auf: "Es ist natürlich schwer, die Vereinsbrille abzusetzen, aber als neutraler Beobachter würde ich mir das Spiel MSV-Karslruhe aussuchen und am heutigen Montag hingehen."

Die Begründung liefert der Funktionär gleich hinterher: "Es ist das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, die im Moment den attraktivsten Fußball in der Zweiten Liga spielen. Unser Trainer ist sehr offensiv orientiert, lässt eigentlich immer nach vorne spielen. Unser Ziel ist es, die Leute immer mehr zu begeistern. Wir sind auf einem guten Weg."

Im Vergleich zu Kaiserslautern, wo Freitag Abend über 30.000 Fans das 1:1 gegen Rostock erlebten, oder zum 1. FC Köln, wo durchschnittlich 39.000 "echte Fründe zesamme ston", hängen die Zebras noch um einiges zurück. Bremer: "Trotzdem hat sich hier schon eine Menge entwickelt. 2003/2004 lag der Schnitt unter 6.000 Fans, jetzt sind wir bei rund 16.000 Zuschauern, das ist also fast drei Mal so viel. In Köln sind die Leute deutlich mehr partyorientiert, bei uns ist das anders. Es wird mehr auf die Ergebnisse geachtet. Und die können sich absolut sehen lassen."

Nach sieben Zählern aus drei Partien kann "BB" den Aufruf von Bommer nur unterstützen: "Natürlich wünsche ich mir genau wie Rudi Bommer, dass 25.000 Zuschauer gegen Karlsruhe kommen. Zu diesem wichtigen Top-Duell sind alle MSVer aufgerufen, ihren Verein zu unterstützen. Ob wir letztlich tatsächlich an diese Marke heranreichen, wird man sehen. Sicher sind nur drei Punkte zu vergeben, aber die Gesamt-Konstellation könnte nicht spannender sein."

Am Montag sind die Ticket-Schalter beim MSV ab 10 Uhr geöffnet, auch Kurzentschlossene können sich so noch ihre Karte sichern. "Unsere Tarife sind absolut vernünftig, Top-Zuschlag wird nicht verlangt", streicht Bremer die Kunden-Freundlichkeit heraus, "wir haben eine vernünftige Preis-Gestaltung und liegen beim durchschnittlichen Eintrittspreis etwa halb so hoch, wie der 1. FC Köln." Auf den "harten Kern" ist der Geschäftsführer besonders stolz: "Früher galt der Fan-Block als eher kritisch, mittlerweile ist er ein ganz wichtiger Faktor beim Gesamt-Erfolg. Die Unterstützung ist immer da, selbst, als wir gegen Haching zurückgelegen haben. Da haben die Anhänger sofort Gas gegeben, um der Truppe zu helfen. Genauso muss es sein."

Autor: tt

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