Rekordmeister Adler Mannheim bleibt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) das Maß der Dinge, die Krefeld Pinguine wurden 6:2 vom Eis gewatschelt.

DEL: Füchse Duisburg mit 11:2 in den Bau genagelt

04. Oktober 2006, 09:43 Uhr

Rekordmeister Adler Mannheim bleibt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) das Maß der Dinge, die Krefeld Pinguine wurden 6:2 vom Eis gewatschelt.

Für Titelverteidiger Eisbären Berlin nimmt die Pleitenserie dagegen
einfach kein Ende. Die Mannheimer feierten im zehnten Saisonspiel
einen ungefährdeten 6:2 (3:0, 1:1, 2:1)-Erfolg über die Krefeld
Pinguine und behaupteten mit dem achten Sieg und nun 24 Punkten die
Tabellenspitze.
Für Berlin setzte es beim 1:3 (0:3, 0:0, 1:0) gegen den ERC
Ingolstadt die sechste Niederlage in Serie. Mit elf Punkten fiel
die Mannschaft von Trainer Pierre Page auf Rang zehn zurück, die
Ingolstädter schafften mit 18 Zählern den Sprung auf Rang drei.
Hinter Mannheim verteidigten die Nürnberg Ice Tigers (19
Punkte) mit einem 4:3 (0:0, 1:1, 2:2, 0:0) nach Penaltyschießen im
Topspiel über die Hannover Scorpions (17) den zweiten
Tabellenplatz. Den entscheidenden Treffer setzte Richard Brennan.
Vierter sind die Hamburg Freezers (18) nach einem schwer erkämpften
3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0)-Erfolg ebenfalls nach Penaltyschießen bei
den Straubing Tigers. Entscheidender Torschütze war Alexander
Barta. Zuvor hatten Calvin Elfring (5.) und Bill Trew (54.) für die
Gastgeber getroffen, Brad Smyth (31.) und Christoph Brandner (53.)
waren für die Hanseaten erfolgreich.
Vizemeister DEG Metro Stars unterlag im Mittelfeld-Duell bei
Ex-Champion Frankfurt Lions mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1). Erst den
dritten Saisonsieg verbuchten die Augsburger Panther durch einen 5:
4 (2:2, 1:2, 1:0, 0:0)-Sieg nach Penaltyschießen bei den Iserlohn
Roosters. Craig Darby war mit seinem Penalty der entscheidende Mann
auf dem Eis.
Ganz bitter endete der Spieltag für Schlusslicht Füchse
Duisburg. Im Westduell gegen die Kölner Haie kassierte die
Mannschaft von Didi Hegen eine 2:11 (1:2, 0:6, 1:3)-Pleite. Die
Kölner halten mit 17 Punkten damit weiter Anschluss an die
Topplätze. Tino Boos und Ivan Ciernik waren mit jeweils zwei
Treffern erfolgreichste Torjäger.
In Nürnberg hatte Dan Lambert die Scorpions mit seinem Treffer
zum 3:3 erst mit der Schlusssirene in die Verlängerung gerettet.
Zuvor hatten Eric Nickulas (35.) und Patrick Köppchen (42.) für die
Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach getroffen, zweimal Jame
Pollock (40., 52.) und Greg Leeb (42.) waren für Nürnberg
erfolgreich.
Vor 12.423 Zuschauern in Mannheim war schon nach dem ersten
Drittel alles klar. Rene Corbet (7.), Pascal Trepanier (13.) und
mit der Pausensirene Jason Jaspers schossen die deutliche Führung
für die Gastgeber heraus. Erneut Jaspers (32.), Francois Method (41.
) und Eduard Lewandowski (58.) sorgten für den Endstand. Für
Krefeld traf nur Alexander Seliwanow (33. und 55.)
Vor 4000 Zuschauern im Berliner Wellblechpalast sorgten Jeff
Tory (7.) und zweimal der Kanadier Matt Higgins (11. und 17.)
bereits im ersten Drittel für die Enstcheidung zu Gunsten der
Gäste. Der Ehrentreffer durch Stefan Ustorf (44.) brachte den
Berlinern nichts mehr.

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