Er ist wieder da! Drei Monate lang lag Wuppertals Sven Schaffrath auf Eis, am Montag durfte er erstmals wieder gegen den Ball treten.

WSV BORUSSIA: Schaffraths Kunstrasen-Comeback

gri
01. Februar 2007, 22:38 Uhr

Er ist wieder da! Drei Monate lang lag Wuppertals Sven Schaffrath auf Eis, am Montag durfte er erstmals wieder gegen den Ball treten.

Er ist wieder da! Drei Monate lang lag Wuppertals Sven Schaffrath auf Eis, am Montag durfte er erstmals wieder gegen den Ball treten, mischte beim 2:0 (0:0)-Erfolg der Oberliga-Truppe in Wattenscheid 63 Minuten mit. „Es war sehr schön, endlich wieder auf dem Platz zu stehen, auch wenn es nur Kunstrasen war“, grinst der Linksverteidiger nach seinem Comeback.

Das Lachen hat er auch während der Leidenszeit nicht verlernt. Dabei war der Abgang besonders bitter: Beim 0:5-Debakel in Lübeck verletzte er sich, trainierte wenige Tage später schon wieder, ehe eine Meniskus-Athroskopie aufzeigte, dass eine Operation unumgänglich ist. „Ich habe das inzwischen verdrängt“, erklärt der 22-Jährige. Er schaut lieber nach vorne, schließlich sind die Aussichten durchaus positiv. In der vergangenen Woche tastete er sich langsam an die Regionalliga-Mannschaft heran, seit Dienstag trainiert er voll mit. Noch wichtiger: Schaffrath ist weitestgehend schmerzfrei. „Ein bisschen zwickt und zwackt es noch, aber das ist normal, das hat mir die medizinische Abteilung auch bestätigt“, berichtet der Blondschopf.

Dementsprechend optimistisch blickt der frühere Leverkusener in die Zukunft: „Ich hoffe, dass ich schon beim Rückrundenauftakt gegen Hamburg II dabei bin, will so schnell wie möglich zurück in die erste Elf.“ Tribünen-Erfahrung hat er schließlich ungewollt genug gemacht. Und betont: „Ich schaue lieber von außen zu, wenn ich verletzt bin. Denn sonst tut es richtig weh.“ In den kommenden Wochen dürfte er sich ein feuriges Duell mit André Wiwerink liefern, der ihn solide ersetzte. Doch Schaffrath hat große Ziele mit dem WSV – und die will er aktiv mit verwirklichen: „Wenn man im Winter auf einem Aufstiegsplatz steht, dann will man auch am Ende oben sein. Und ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können.“

Autor: gri

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