Eine starke Leistung von Daniel Mausch und Benjamin Reichert war nicht genug, daher sah man nach dem 1:1 in Wattenscheid fast nur hängende Köpfe im RWO-Lager.

RWO: Enttäuschung, Kabinenkrach und Ausblick

cb
07. April 2006, 08:59 Uhr

Eine starke Leistung von Daniel Mausch und Benjamin Reichert war nicht genug, daher sah man nach dem 1:1 in Wattenscheid fast nur hängende Köpfe im RWO-Lager.

##Picture:float:561:left## Eine starke Leistung von Daniel Mausch und Benjamin Reichert war nicht genug, daher sah man nach dem 1:1 in Wattenscheid fast nur hängende Köpfe im RWO-Lager. Dazu passte, dass es einen Tag vor dem Match in der Kabine der Kleeblätter heftig schepperte, verbal ging es richtig zur Sache.
Leider konnte die aufgestaute Energie nicht in drei Zähler umgewandelt werden. Daher analysierte Kapitän Lars Heller nach dem Abpfiff: "Vor dem Wechsel stimmte die Ordnung. Bei diesem Sumpfgebiet war es schwer. Aber wir wollten gewinnen, daher ist das Ergebnis natürlich sehr enttäuschend. Den Elfmeter kann man geben, ich habe Terranova getroffen." Zusatz des Abwehrchefs: "Man muss ganz klar sagen, wenn Daniel Masuch nicht immer vier oder fünf tausendprozentige hält, hätten wir wieder drei Dinger kassiert." Heller betont mit ernster Miene: "Da kann man nicht nur der Abwehr die Schuld geben. Nach den Wechseln rennen teilweise fünf Mann nach vorne, Wattenscheid spielt Risiko und lässt auch fünf Jungs im Angriff und wir stehen dann hinten in Unterzahl und müssen hinterher rennen." Was nicht nötig wäre, "wenn wir endlich mal die Konter besser ausspielen würden", wie der Ex-Dresdner treffend anmerkt. Sein momentanes Fazit: "Da kann man nicht alles auf den Platz schieben. Aber wir haben alle gekämpft, in Lübeck war das nicht der Fall. Mehr Ansprüche können wir gerade nicht stellen."
Linksverteidiger Tobias Schäper merkte an: "Insgesamt war das wieder zu wenig, daher muss gegen Düsseldorf am Samstag ein Sieg her, was anderes zählt für uns eigentlich nicht mehr. Nur dafür muss sicherlich noch mehr kommen."

Autor: cb

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