Das Trainingslager in Belek ist Vergangenheit, die kalte Realität hat auch die Fortunen eingeholt. Dennoch blickt Kapitän Dirk Böcker mit Wohlgefallen kurz zurück, um ein Fazit der Türkei-Zeit zu ziehen.

DÜSSELDORF: Böckers Türkei-Fazit und der Ausblick

cb
27. Januar 2006, 13:47 Uhr

Das Trainingslager in Belek ist Vergangenheit, die kalte Realität hat auch die Fortunen eingeholt. Dennoch blickt Kapitän Dirk Böcker mit Wohlgefallen kurz zurück, um ein Fazit der Türkei-Zeit zu ziehen.

Das Trainingslager in Belek ist Vergangenheit, die kalte Realität hat auch die Fortunen eingeholt. Dennoch blickt Kapitän Dirk Böcker mit Wohlgefallen kurz zurück, um ein Fazit der Türkei-Zeit zu ziehen.
„Wir haben wirklich klasse gearbeitet, alles ist optimal verlaufen. Die Plätze hatten höchste Qualität, das Hotel war ebenfalls in Ordnung. Der einzige negative Punkt war, dass nicht alle Mann dabei sein konnten. Aber so etwas kommt immer vor.“

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Auch beim Test am Mittwoch in Darmstadt musste Coach Uwe Weidemann auf einige Kicker verzichten. Neben den Langzeitverletzten Ben Abelski und Gerrit Bürk mussten auch Oliver Barth (Rückenprobleme, heute ein Comebackversuch) und Marcel Podszus passen. In acht Tagen, wenn der Auftakt-Knaller in Essen auf dem Plan steht, wird auch Podszus wieder dick im Geschäft sein. Und eines ist bereits jetzt klar, die Düsseldorfer gehen selbstbewusst in diese Partie. Böcker: „Wir sind gut drauf, haben uns auch im Test gegen Leverkusen ordentlich aus der Affäre gezogen. Wenn jetzt noch die letzte Spritzigkeit zurück kommt, sind wir gerüstet für die Begegnung an der Hafenstraße.“ Und der ehemalige Ahlener betont: „Da spiele ich besonders gerne, die 90 Minuten werden mit Sicherheit ein Highlight. Eine volle Hütte und eine gesunde Rivalität, das wird heiß.“
Zudem der Revanche-Gedanke, musste man doch im Hinspiel nach einer 2:0-Führung noch ein 2:4 hinnehmen. „Aber wir haben uns gefunden und verbessert“, unterbricht der Defensiv-Allrounder, „daher sind wir weiter als zum Auftakt der Saison. Und wenn wir ans Limit gehen, können wir in dieser Liga mit jedem Gegner mithalten.“ Wobei Böcker nicht daran denkt, was sein kann, wenn man die Auswärtshürde nimmt, denn der Routinier hat wie die ganze Truppe gelernt. „Ich schaue weder nach oben noch nach unten. Denn wir sind einfach nur gut damit gefahren, von Woche zu Woche zu denken. Und jetzt steht als nächstes Essen an, nur damit beschäftigen wir uns.“
Dennoch gibt der Spielführer zu: „Es ist das erste Spiel, das hat immer eine besondere Bedeutung, denn in solchen Partien können direkt die Weichen gestellt werden.“ Wo man schon bei den Hoffnungen und Wünschen von Böcker für die Restrunde ist. Lange überlegen muss der Kicker nicht: „Wir wollen die Leistungen nach dem sechsten Spieltag in die letzten Monate transferieren. Nach den bisherigen Eindrücken der Vorbereitung bin ich da auch sehr zuversichtlich. Und dann müssen wir nur auf uns schauen, auch in Essen.“

Autor: cb

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