SG 09: Caspers-Verletzung ein Schock

tt
27. Januar 2006, 10:03 Uhr

Über das 4:2 im Finale des "Wuchert- und Welter-Cups" gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund konnte sich Wattenscheids Trainer Georg Kreß nicht gerade ausgiebig freuen.

Über das 4:2 im Finale des "Wuchert- und Welter-Cups" gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund konnte sich Wattenscheids Trainer Georg Kreß nicht gerade ausgiebig freuen. Zu schwer wog der Schock, den die Verletzung von Stammspieler Dirk Caspers ausgelöst hatte.

"Bei ihm sind drei Bänder in der Schulter gerissen, es war schon in der Situation, als es passierte, zu erkennen, dass es eine schlimmere Sache ist", sah sich der Coach in seiner ersten Annahme bestätigt. Zwei Monate muss Kreß auf seinen linken Verteidiger verzichten und aufgrund der engen Finanz-Situation mit dem Material arbeiten, das ihm zur Verfügung steht.

Georg Kreß: "Wir müssen versuchen, für Dirk Caspers eine interne Ersatz-Lösung zu suchen. Natürlich ist sein Ausfall bitter, er zählt zu den wenigen richtig
guten Kopfball-Spielern, die wir haben."

Am Samstag Mittag um 11.30 Uhr, sofern es die Witterung zulässt, kann der ehemalige Wuppertaler im Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern II etwas basteln. Als Alternativen für den Manndecker-Posten bieten sich Krisztian Szollar, Tom Schikora oder aber Simon Talarek an, der allerdings seit Monaten gar nicht eingreifen konnte, da ihn eine Knie-Operation mit anschließender Bakterien-Bildung weit zurückwarf. Kreß: "Simon hängt im Vergleich zu den anderen Spielern noch stark zurück, aber man darf auch nicht vergessen, dass er jetzt im Winter auf den gefrorenen Böden auch schwierige Bedingungen erwischt hat."
Eine andere Lösung aus dem eigenen "Stall" kommt für den Fußball-Lehrer nicht in Frage: Peter Kushev, Ex-Profi und im Vorjahr aufgrund seiner

leidenschaftlichen Spielweise in der Gunst des Publikums ganz oben, hat eine Etage höher keine Comeback-Chance. Kreß: "Ich habe Peter gesagt, dass ich nicht mehr mit ihm plane." Die Wechsel-Option Lippstadt will der Abräumer, dessen Beschäftigungs-Verhältnis an der Lohrheide im Juni endet, offenbar nicht ziehen.

Autor: tt

Kommentieren