Marcel Ndjeng macht alles, um für den Pokal-Schlager seiner Fortunen gegen den großen VfL Bochum fit zu werden. Am Dienstag erreichte RS den Flügelflitzer auf dem erneuten Weg zum Arzt, da die Wadenprobleme des ehemaligen Kölners immer noch vorhanden sind.

Düsseldorf: "Sieg wäre Weltklasse"

cb
20. August 2004, 11:16 Uhr

Marcel Ndjeng macht alles, um für den Pokal-Schlager seiner Fortunen gegen den großen VfL Bochum fit zu werden. Am Dienstag erreichte RS den Flügelflitzer auf dem erneuten Weg zum Arzt, da die Wadenprobleme des ehemaligen Kölners immer noch vorhanden sind.

Marcel Ndjeng macht alles, um für den Pokal-Schlager seiner Fortunen gegen den großen VfL Bochum fit zu werden. Am Dienstag erreichte RS den Flügelflitzer auf dem erneuten Weg zum Arzt, da die Wadenprobleme des ehemaligen Kölners immer noch vorhanden sind. "Es geht wieder besser, aber ich kann noch nicht sagen, ob es für Samstag reicht", erklärt Ndjeng, der nicht noch eine Partie von der Tribüne aus, auch wenn er in netter Begleitung seiner Freundin Stefanie war, verfolgen will. "Da registriert man eine Art Hilflosigkeit. Man sieht, was geschieht, kann aber nichtmal verbal eingreifen", erinnert sich der Mittelfeld-Akteur."
Daher wird getan und probiert, um Ndjeng für die Bochum-Partie hinzukriegen, besonders da sein Flügel-Pendant Axel Bellinghausen ausfällt. Und die Offensiv-Ideen ohne das Seiten-Duo konnten gegen Uerdingen an einer Hand abgezählt werden. "Einerseits freut es mich, dass ich gebraucht werde. Andererseits ist es aber auch schade, da Konkurrenz vorhanden sein muss. Es ist wichtig, auf Ausfälle reagieren zu können", spricht der Kicker im Sinne des Vereins, "auch ich bin kein Überspieler, der immer dabei sein kann."
Wenn es geht, aber gegen den Uefa-Pokalteilnehmer aus dem Ruhrpott. "Ein klares Highlight", nickt Ndjeng, "ich bin heiß auf das Match. Allerdings werde ich keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen. Ich habe nichts davon, wenn ich dann vielleicht noch länger ausfalle. Die Frage ist natürich, wann ist der richtige Zeitpunkt, um einzusteigen."
Der Arzt wird es ihm sagen. Aber egal, wer am Samstag aufläuft, dem 22-Jährigen ist klar: "Alle sind sehr gespannt. Wir werden Kräfte aufbringen, die man nach so einem Tiefpunkt wie gegen Uerdingen eigentlich nicht mobilisieren kann. Ein Sieg wäre Weltklasse, eine Niederlage kein Beinbruch. Wichtig ist nur, jeder muss wieder für jeden laufen. Einfach wie gegen Braunschweig."

Autor: cb

Kommentieren