Trainer Christoph Daum hat mit Fußball-Zweitligist
1. FC Köln auch gegen nur neun Mann vom 1. FC Kaiserslautern nicht
seinen ersten Sieg im dritten Spiel bei den `Geißböcken´ landen
können.

Peinlich: Köln stümpert gegen neun "Teufel" 2:2

15. Dezember 2006, 19:58 Uhr

Trainer Christoph Daum hat mit Fußball-Zweitligist
1. FC Köln auch gegen nur neun Mann vom 1. FC Kaiserslautern nicht
seinen ersten Sieg im dritten Spiel bei den `Geißböcken´ landen
können.

Die Rheinländer verspielten gegen die `Roten Teufel´ beim 2:
2 (2:0) eine sichere Pausenführung durch einen `Doppelpack´ von
Matthias Scherz (14. und 36.), denn die Pfälzer kamen nach dem
Anschluss durch Tamas Hajnal (60.) sowie Gelb-Roten Karten gegen
Azar Karadas und und Balazs Borbely (beide 65./jeweils wegen
wiederholten Foulspiels) durch Steffen Bohl (83.) noch zum
verdienten Ausgleich.
Daums Spieler, die zur Saisonhalbzeit einen Rückstand von zeh
n Punkten auf die vorübergehend auf einen Aufstiegsplatz
gekletterten Lauterer haben, ließen ihrem Frust danach freien Lauf
und stellten durch Ampelkarten für Peter Madsen (85.) und Bernt
Haas (89.) auch nummerisch einen Gleichstand her.
Die Gastgeber zeigten sich im Gegensatz zu den ersten beiden
Spielen unter Daum insgesamt dennoch deutlich verbessert, auch wenn
noch vieles Stückwerk blieb. Vor allem die Rückkehr von Regisseur
Thomas Broich nach abgelaufener Rotsperre machte sich bei den
Kölnern bemerkbar. Der Ex-Gladbacher brachte wieder ein wenig
Ordnung ins Spiel.
Allerdings hatten die Lauterer auch Pech, dass sie Mitte der
ersten Halbzeit beste Möglichkeiten nicht nutzen konnten, als Sven
Müller sowie Hajnal (jeweils 30.) und Joshua Simpson (34.) gute
Chancen nicht nutzen konnten. Im zweiten Durchgang warf der FCK
trotz Unterzahl alles nach vorne und verdiente sich damit das Remis.
Auf Kölner Seite verdienten sich Scherz und Broich die
Bestnoten. Bei den Lauterern gefielen Hajnal und Bouzid.

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