Beim Blick auf die aktuelle Niederrheinliga-Tabelle ist es keine große Überraschung, dass sich beim SC Düsseldorf-West ordentlich etwas tut, was das Personal angeht.

SC Düsseldorf-West

Trio kommt, Keeper geht in die Eredivisie

Christian Krumm
13. Januar 2011, 14:37 Uhr

Beim Blick auf die aktuelle Niederrheinliga-Tabelle ist es keine große Überraschung, dass sich beim SC Düsseldorf-West ordentlich etwas tut, was das Personal angeht.

Harald Becker kündigte schon relativ schnell nach seinem Amtsantritt an, dass es Veränderungen im Kader geben wird. Genau das setzt er jetzt auch in die Tat um. Neben den bisher bekannten Abgängen hat nun auch Keeper Robin Udegbe den Verein verlassen. Der Schlussmann vollzieht einen relativ spektakulären Wechsel, er geht nämlich in die holländische Eredivisie zu VVV Venlo.

Matic-Verpflichtung "ein absoluter Glücksfall"

Aber auch die Namen der bisherigen Neuzugänge können sich durchaus sehen lassen. Zunächst holten die Oberkasseler Sinisa Nedeljkovic, der zuletzt vereinslos war. Zuvor kickte der Mann für die linke Abwehrseite für den Liga- und Stadtkonkurrenten TuRU, Union Solingen und davor für die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf. „Er wird uns auf jeden Fall weiterhelfen“, betont Coach Becker, der in höchsten Tönen von seinem zweiten Neuzugang Toni Matic schwärmt: „Seine Verpflichtung war ein absoluter Glücksfall. Er ist beruflich nach Düsseldorf gekommen und hat sich dann bei uns angeboten. Toni ist unheimlich vielseitig einsetzbar.

Der dritte neue Spieler, der den SC West in der Rückrunde in der Liga halten soll, ist eine Offensivkraft. Samet Akarsu, vom Ligakonkurrenten SV Straelen in die Landeshauptstadt gekommen, soll also im Angriff für Torgefahr sorgen. Auf der Vereinshomepage wird er bereits als „Top-Angreifer“ bezeichnet.
Diese Tätigkeiten auf dem Transfermarkt macht eines ganz deutlich: Der SC West hat sich noch keineswegs aufgegeben. „Solange wir noch Tuchfühlung haben, ist doch nichts verloren“, sagt Becker. „Ich habe schon recht früh gemerkt, dass die Jungs wollen und heiß sind.“

Becker muss "eine Menge verändern"

Beim allem Optimismus ist aber auch dem ehemaligen TuRU-Trainer klar, dass sich etwas verändern muss: „Und zwar eine Menge. In erster Linie müssen wir zusehen, dass wir weniger Gegentreffer kassieren. In der Vorbereitung auf die Rückrunde werden wir neben taktischen und technischen Dingen aber auch an unserer Fitness arbeiten.“

In den ersten Trainingseinheiten lief für Becker jedoch nicht alles nach Plan. Der Coach muss vorerst auf Jorge de Matos Vasovic verzichten, da dieser mit Kou Watanabe zusammengestoßen ist und sich schließlich einen Muskelbündelriss zugezogen hat. Dadurch wird die Vorbereitung für de Matos Vasovic gelaufen sein, weil er für mindestens vier Wochen pausieren muss.

Autor: Christian Krumm

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