Die Talfahrt des VfB Speldorf geht weiter. Auch bei Alemannia Aachen II hat es die Elf von Coach Peter Kunkel nicht geschafft, die Trendwende einzuläuten.

Aachen II - Speldorf 1:0

"Das darf nicht passieren"

25. Oktober 2010, 12:17 Uhr

Die Talfahrt des VfB Speldorf geht weiter. Auch bei Alemannia Aachen II hat es die Elf von Coach Peter Kunkel nicht geschafft, die Trendwende einzuläuten.

Die 0:1 (0:0)-Niederlage in der Printenstadt bedeutet die dritte Pleite im fünften Auswärtsspiel. „Wir schießen einfach keine Tore, obwohl wir uns gute Möglichkeiten erarbeiten“, konnte Kunkel, der erst zwölf Mal in dieser Spielzeit jubeln durfte, die mangelhafte Chancenauswertung nicht verstehen.
[infobox-right]Alemannia Aachen II: Jorzig - Wilschrey, Weilbier, Frau, Korte - Temeltas (68. Mager) - Schnier, Lekesiz, Lubasa (66. Wanneck) - Tsoumou, Engelbrecht (76. Demir).
VfB Speldorf: Gunkel - Cakiroglu, Flöth, Stankiewicz, Schütze - Elidrissi - Sakalakis (79. Ujma), Hinz, Scheelen, Hupperts - Boldt (68. Pütters).
SR: Marcel Neuer.
Tor: 1:0 Demir (82.).
Zuschauer: 180.
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Die Aachener bestätigten indes ihre guten Lauf. Dabei bewies Trainer Ralf Aussem zudem ein glückliches Händchen. Denn der erst sechs Minuten zuvor eingewechselte Enes Demir wurde von Profi-Leihgabe Juvhel Tsoumou perfekt in Szene gesetzt und markierte das Tor des Tages (82.). Aussem strahlte: „Der Sieg war vollkommen verdient.“ Damit haben die Alemannen aus den letzten vier Spielen satte zehn Zähler eingefahren und dabei nur einen Gegentreffer hinnehmen müssen. „Das passt“, meinte Aussem.

Die Schwarz-Gelben begannen gegen Speldorf offensiv. VfB-Keeper Torben Gunkel konnte sich im ersten Durchgang gleich mehrfach auszeichnen. Gegen Patrick Schnier (5.) sowie Gökhan Lekesiz (6., 43.) hielt er seinen Kasten sauber. Und Speldorf? Die Mülheimer hatten in den ersten 45 Minuten nur eine Chance und dabei Pech: Denn der Kopfball von Daniel Boldt strich nur knapp am Aachener Gehäuse vorbei (44.). Die größte Möglichkeit, in Führung zu gehen, vergab aber Alexander Scheelen, dessen Schuss von Torhüter Jared-Ephraim Jorzig pariert wurde (47.). Und die mangelnde Chancenauswertung wurde bestraft, denn kurz vor dem Ende stach Joker Demir.

Kunkel war sauer: „Eigentlich wäre es ein typisches 0:0-Spiel gewesen, aber wir haben uns mal wieder selbst geschlagen. Der unnötige Ballverlust im Mittelfeld darf einfach nicht passieren.“

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