Das Pokalspiel gegen den 1. FC Köln wertet Markus Högner als gute Gelegenheit, Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben, unter anderem Potsdam, zu holen.

SGS: Vor dem Köln-Spiel

Notfalls im Elfmeterschießen gewinnen

Desirée Kraczyk
21. Oktober 2010, 15:37 Uhr

Das Pokalspiel gegen den 1. FC Köln wertet Markus Högner als gute Gelegenheit, Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben, unter anderem Potsdam, zu holen.

Dass dieser Plan am Sonntag (Stadion "Am Hallo, 14 Uhr) auch aufgeht, daran hat der Trainer der SG Essen-Schönebeck keinen Zweifel: „Köln spielt immer noch in der 2. Liga. Ich denke schon, dass wir die bessere Mannschaft sind.“

Was bleibt ihm auch anderes übrig, als optimistisch zu bleiben? Erst die 0:8-Klatsche gegen Frankfurt, dann das enttäuschende 1:1 gegen Herford. Es erinnert doch noch vieles an die Vorsaison. „Es muss einfach mal ein Cut gemacht werden“, sagt Högner, der, obwohl erst seit Sommer im Amt, die Nachwirkungen deutlich zu spüren bekommt. [imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/023/093-23910_preview.jpeg Nationalspielerin Sonja Fuss gastiert mit dem 1. FC Köln im Stadion "Am Hallo" (Foto: firo).[/imgbox]Das Trauma beheben soll nun die Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer, den Högner für seine Mannschaft arrangiert hat.

Hilfreich wäre aber freilich auch der Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokals, und zwar nicht nur finanziell. „Wenn wir erst nach Elfmeterschießen gewinnen, ist es mir auch egal“, betont Willi Wißing. Die Aussage des SGS-Manager beinhaltet: so einfach wie zuletzt gegen den Magdeburger FFC wird die Aufgabe nicht. Der Zweitplatzierte der 2. Bundesliga Süd kommt nicht nur mit Nationalspielerin Sonja Fuss zum „Hallo“, sondern auch mit der Empfehlung von bereits 43 erzielten Treffern in dieser Saison. Hauptverantwortlich dafür sind neben Fuss die türkische Nationalspielerin Bilgin Defterli, Yvonne Zielinski und eine Ex-Schönebeckerin.

Charline Hartmann war von 2004 bis 2008 eine der Toptorjägerinnen der SGS. Allein in der Saison 2006/2007 erzielte sie 18 Treffer. Genau so eine Spielerin fehlt dem Essener Bundesligisten. Zumindest scheint der Einsatz von Michele Weissenhofer, die sich eine Hüftprellung zugezogen hat, gegen die Kölnerinnen nicht gefährdet zu sein. Für einen erneuten Einsatz in der Startelf empfohlen hat sich derweil Ana Cristina Oliveira Leite, gegen Herford immerhin beste SGS-Spielerin.

Autor: Desirée Kraczyk

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