Auf dem Papier war es das Spitzenspiel des sechsten Westfalenliga-2-Spieltags, schließlich empfing „am Eckey“ der Tabellensechste den -zweiten.

WL 2: Eving - SFO 0:0

"Das Herz wollte mehr, als die Beine konnten"

Michael Nickel
20. September 2010, 18:56 Uhr

Auf dem Papier war es das Spitzenspiel des sechsten Westfalenliga-2-Spieltags, schließlich empfing „am Eckey“ der Tabellensechste den -zweiten.

Doch den Vorschusslorbeeren wurde die Partie nicht gerecht, denn viel passierte nicht am Sonntag im Dortmunder Norden nicht, und so endete das Duell zwischen dem TuS Eving Lindenhorst und den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn nach 90 Minuten torlos.
[infobox-right]Eving Lindenhorst: Jankowski - Link (69. Rios), Werner, Scheffer (80. Kasperidus), Sahin - Bugri, Bouasker, Erzen, Kalpakidis, Balihadzic - Bouzerda.
Oestrich: Lindenblatt - Ochs, Günes (66. Kunkel), Jeger, Bock - Tupella (87. Amoroso), Brümmer, Hofmann - Kaya (75. Borchert) - Burgio, Zejnullahu.
Schiedsrichter: Thorsten Derbort (Münster).
Zuschauer: 300.
Gelb-rote Karte: Brümmer (68. wiederholtes Foulspiel).[/infobox]
Höhepunkt im ansonsten langweiligen Kick war die Gelb-rote Karte gegen Oestrich-Akteur Kevin Brümmer in der 68. Minute nach wiederholtem Foulspiel. „Nach der Gelb-roten Karte haben auch wir ein wenig den Faden verloren“, stellte TuS-Eving-Spielertrainer Daniel Rios fest, nachdem der Gast zuvor spielbestimmende Mannschaft in der zweiten Hälfte war, durch das plötzliche Überzahlspiel aber aus dem Konzept geraten ist.

Die Dortmunder Truppe wollte nach der Hinausstellung des Gegenspielers unbedingt das erste Tor des Spiels erzielen und den Sieg erzwingen, verstrickte sich aber mehr und mehr in Einzelaktionen. „Das Herz wollte mehr, als die Beine konnten“, hatte Rios eine Erklärung für den fehlenden Treffer parat. „Für die zweite Hälfte haben wir uns vorgenommen, den Ball laufen zu lassen“, merkt er an.

Das klappte bis zum Platzverweis auch gut, so dass der TuS ihren Gegner in die eigene Hälfte zurückdrängen konnte. Mit Brümmers Gelb-Rot änderte sich der Spielverlauf jedoch zugunsten der Gäste. Die Iserlohner fanden zurück ins Spiel und konnten das Spiel zunehmend ausgeglichener gestalten. Somit war SFO-Coach Tim Langenbach auch zufrieden mit dem Spiel seiner Elf: „Ich habe eine junge Truppe, die leidenschaftlich auftritt und heute gut nach hinten gearbeitet hat“, merkte er an und geht deshalb zuversichtlich in das nächste Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn TSG Sprockhövel.

Autor: Michael Nickel

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