Einen Tag nach der Trennung von Trainer Frank Pagelsdorf hat Dr. Dirk Rasch, Präsident des VfL Osnabrück, einen radikalen Neubeginn angekündigt. Ein neuer Trainer wird bis Sonntag jedoch noch nicht verpflichtet.

Pele Wollitz weiter Kandidat in Osnabrück

08. April 2004, 16:04 Uhr

Einen Tag nach der Trennung von Trainer Frank Pagelsdorf hat Dr. Dirk Rasch, Präsident des VfL Osnabrück, einen radikalen Neubeginn angekündigt. Ein neuer Trainer wird bis Sonntag jedoch noch nicht verpflichtet.

Der VfL Osnabrück plant einen radikalen Neuanfang. Dies verkündete das Präsidium der Niedersachsen 24 Stunden nach der Vertragsauflösung von Trainer Frank Pagelsdorf. "Es muss und wird eine Grundreinigung geben. Es war eine Katastrophen-Saison, speziell auswärts war die Mannschaft nicht zweitliga-tauglich. Besonders die erfahrenen Spieler haben fast alle maßlos enttäuscht", erklärte VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch.

Viele Kandidaten im Gespräch

Am Ostersonntag gegen Jahn Regensburg (15.00 Uhr) wird der bisherige Co-Trainer Thorsten Haas die Niedersachsen betreuen, binnen zwei Wochen soll die Pagelsdorf-Nachfolge geklärt sein. Laut Rasch ist der hochgehandelte Claus-Dieter "Pele" Wollitz, derzeit beim Regionalligisten KFC Uerdingen 05 unter Vertrag, nur einer von einer Vielzahl weiterer Kandidaten.

Pagelsdorf hatte am Mittwoch angesichts der sportlichen Talfahrt der Norddeutschen um eine Trennung gebeten, der Aufsteiger ist sieben Spieltag vor Saisonschluss bereits neun Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt. Um den mit drei Millionen Euro verschuldeten Traditionsklub finanziell zu entlasten, verzichtete der 46-Jährige auf seine letzten drei Monatsgehälter.

Für die Zweitliga-Partie gegen Regensburg haben mehrere Fanklubs Protestaktionen gegen die Leistungen der Mannschaft angekündigt. Präsident Rasch dazu: "Das kann ich leider verstehen."

Autor:

Kommentieren