Dirk Langerbein versucht auch unter dem Einfluss der gerissenen Serie abgeklärt zu bleiben. Der 32-Jährige ist schon zu lange im Geschäft, als das er nach dem 0:2 des MSV gegen Karlsruhe die Fassung verlieren würde.

MSV Duisburg: Langerbein: "Halten dem Druck stand"

rl
07. November 2003, 10:43 Uhr

Dirk Langerbein versucht auch unter dem Einfluss der gerissenen Serie abgeklärt zu bleiben. Der 32-Jährige ist schon zu lange im Geschäft, als das er nach dem 0:2 des MSV gegen Karlsruhe die Fassung verlieren würde.

Dirk Langerbein versucht auch unter dem Einfluss der gerissenen Serie abgeklärt zu bleiben. Der 32-Jährige ist schon zu lange im Geschäft, als das er nach dem 0:2 des MSV gegen Karlsruhe die Fassung verlieren würde. Langerbein versucht lieber, Fehler zu analysieren. "So geht das eben im Fußball. In den letzten Wochen siegten wir oft in der Schlussphase, gegen haben wir mal ein Match stehen genügend erfahrene Spieler, die vielleicht merken müssen, dass in diesem Match eben keiner rein geht. Dann hätten wir auf die Null und den einen Punkt spielen müssen", meint Langerbein und ergänzt: "Nachher ist man eben klüger."

Der Keeper glaubt nicht, dass die gerade aufgekommene Euphorie schon wieder zum Teufel ist. "Wichtig ist doch, dass wir weiter an uns arbeiten und nächsten Sonntag in Burghausen gewinnen", findet der frühere Ahlener. Fehlt dem MSV vielleicht ein Schuss Cleverness, um ein Spitzenteam zu sein? Langerbein verneint das. "Das sagt man dann immer sehr leicht. Eine Spitzenmannschaft kann in Ahlen ein 0:2 aufholen. Das haben wir geschafft. Und der Pokalsieg beim Erstligisten Eintracht Frankfurt verlief auch im Stile einer Spitzenmannschaft", erklärt der Torwart. Gegen Karlsruhe sei der MSV eben mal kein Spitzenteam gewesen.

Deshalb sind die Zebras gefordert, nun in Burghausen zu gewinnen. "Wir haben zumindest schon bewiesen, dass wir auswärts etwas holen können. Das hat zu Saisonbeginn ja noch nicht geklappt. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man irgendwo hinfährt und dort was holen kann", meint Langerbein, der davon überzeugt, dass die Mannschaft mit dem Druck umgehen kann. "Noch vor kurzer Zeit war es umgekehrt. Da gewannen wir auswärts nicht und mussten zuhause siegen. Nun muss eben in Burghausen ein Dreier her. Bis jetzt haben wir dem Druck immer Stand gehalten", sagt Langerbein und schaut positiv nach vorne.

Autor: rl

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