Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München startet zur Bekämpfung des Schwarzmarkts eine Online-Ticketbörse.

FC Bayern richtet Online-Ticketbörse ein

29. Januar 2007, 16:31 Uhr

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München startet zur Bekämpfung des Schwarzmarkts eine Online-Ticketbörse.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München startet zur Bekämpfung des Schwarzmarkts eine Online-Ticketbörse. Zusammen mit `viagogo´, einer europäischen Online-Plattform für den Wiederverkauf von Eintrittskarten, ermöglicht der FC Bayern erstmals zum Heimspiel gegen Armina Bielefeld am 11. Februar seinen Jahreskarten-Besitzern, Tickets für einzelne Heimspiele weiterzuverkaufen. Somit erhalten Fans noch kurzfristig Zugang zu bereits ausverkauften Spielen. Die Münchner, deren Spiele in der Allianz-Arena meist ausverkauft sind, wollen mit dieser Maßnahme insbesondere dem florierenden Schwarzmarkt-Handel entgegentreten. `Es ist wichtig für uns, dass die Fans keine Horror- und Schwarzmarktpreise zahlen müssen. Dies wollen wir mit dieser Zweitmarkt-Chance ermöglichen´, sagte Vorstand Karl Hopfner.

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sprach von einer `total sicheren und seriösen´ Angelegenheit: `Keiner wird mehr über den Tisch gezogen.´ Künftig erhalten die Jahreskarten-Besitzer bei einem Verkauf, der über die FC-Bayern-Homepage (www.fcbayern.viagogo.de) abgewickelt wird, für ein Spiel den jeweiligen Anteil zurückerstattet. Der Käufer bezahlt den normalen Tageskartenpreis plus die üblichen Gebühren. Derzeit hat der FC Bayern 35.000 Dauerkarten-Inhaber. Der Vertrag mit `viagogo´ läuft über dreieinhalb Jahre bis 2010. In England nutzen seit einigen Monaten Manchester United und Chelsea London den Service, der in den USA bereits länger etabliert ist.

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