Moskitos Essen: Mulock kann in Landsberg spielen

„Das schwerste Spiel“

Alexander Morel
03. Februar 2007, 23:17 Uhr

Über die Moskitos Essen kann man denken, was man will, aber eine Sache kann niemand bestreiten: Der Klub vom Westbahnhof bietet immer wieder Diskussionsstoff. Zuletzt beispielsweise durch den unverkennbaren sportlichen Aufwärtstrend. Der sollte auch gegen Kassel am vergangenen Sonntag seine Fortsetzung finden. Bekanntlich unterlagen die Moskitos gegen das Topteam aus Kassel mit 4:7. Doch für das Resultat interessierte sich kaum ein Fan im Stadion. Denn Schiedsrichter Ninkov hatte sich den Zorn des Publikums durch eine wahre Strafzeitenflut gegen Essen zugezogen. Trainer Jari Pasanen erhielt sogar eine Spieldauerstrafe.

Klar, dass auch Tage danach seitens der aufgebrachten Fans immer noch heiß über das Match und die Geschehnisse diskutiert wurde. Kapitän Lars Müller allerdings nahm die Niederlage schon cooler. „Sicher, der Schiri hatte nicht seinen besten Tag, Fingerspitzengefühl sieht anders aus“, erklärte der Ex- Weißwasseraner und ergänzte: „Fakt ist, Kassel hat das schneller erkannt und sich besser auf seine Linie eingestellt.“

Doch das Match müsse man jetzt abhaken, die Punkte seien nicht zurück zu bekommen, meint Müller. Der ESC-Kapitän setzt derweil den Fokus auf das Match in Landsberg. Mit 39 Punkten stehen beide Mannschaften in der Tabelle gleich da, der Sieger der Partie kann sich erst einmal Luft verschaffen. Müller warnt: „Wer meint, nur, weil wir gegen das eine oder andere Topteam gute Ergebnisse geholt haben, gewinnen wir erst recht locker gegen den Aufsteiger, irrt sich gewaltig.“

Landsberg sei verdammt heimstark, wie Müller weiß. Der Spielführer hebt die Bedeutung der Partie hervor: „Es dürfte das schwerste Match in nächster Zeit sein.“ Mit dabei sein kann wieder Tyson Mulock, der gegen Kassel von einem Puck im Gesicht getroffen wurde. Aki Tuominen, der nach wie vor erhebliche Schulterprobleme hat, will es nach derzeitigem Stand probieren. Ansonsten haben einige Spieler mit kleineren Blessuren zu kämpfen. Hindern wird diese Tatsache niemanden. Besonders nicht in Landsberg.

Autor: Alexander Morel

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