Auch nach der 1:6-Pleite gegen Werder Bremen und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga erhält Trainer Jürgen Klopp beim FSV Mainz 05 volle Rückendeckung.

Manager Heidel verteidigt FSV-Coach Klopp

01. November 2006, 11:46 Uhr

Auch nach der 1:6-Pleite gegen Werder Bremen und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga erhält Trainer Jürgen Klopp beim FSV Mainz 05 volle Rückendeckung.

Auch nach der 1:6-Pleite gegen Werder Bremen und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga erhält Trainer Jürgen Klopp beim FSV Mainz 05 volle Rückendeckung. `Wenn er heute zu mir käme und eine Vertragsverlängerung wollte, würde ich Luftsprünge machen, weil er der beste denkbare Trainer ist´, sagte Heidel im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Klopp war zuletzt heftig kritisiert worden. Vor allem seine Präsenz im Fernsehen als Werbestar und ZDF-Experte waren in Zusammenhang mit der Misere in Mainz angeführt worden. Der FSV ist als Tabellen-17. derzeit seit acht Spielen sieglos. Zudem scheiterten die Rheinhessen im DFB-Pokal in der ersten Runde an Regionalligist Saarbrücken (0:1).

`Uns, auch ´Kloppo´ selbst, war immer klar, dass die Medien unserem Trainer bei Krisen im Verein mit Schadenfreude vorhalten würden, dass er die Nationalmannschaft im Fernsehen kritisiert, aber zugleich bei Mainz 05 nicht erfolgreich arbeitet. Das ist alles dummes Zeug. Die Auftritt im Fernsehen stören ´Kloppos´ Arbeit überhaupt nicht, er ist ganz und gar nicht verbraucht, wie einige meinen´, erklärte Heidel. Um wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden, absolvierte Klopp mit seinem Team nach dem Debakel gegen Bremen und vor dem Gastspiel bei Bayer Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr/live bei arena) ein Trainingslager im Westerwald. `Die Mannschaft musste raus aus dem Trubel, insbesondere aus dem Presserummel. Wir müssen uns auf ein Ziel einschwören´, meinte Heidel.

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