Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen die Bundesligisten Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach wegen unsportlichen Verhaltens Geldstrafen in Höhe von 50.000 Euro für den Heimverein Aachen und 19.000 Euro für Mönchengladbach verhängt.

Gladbach muss 19.000 Euro Buße zahlen - 50.000 Euro Geldstrafe für Aachen

27. September 2006, 16:33 Uhr

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen die Bundesligisten Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach wegen unsportlichen Verhaltens Geldstrafen in Höhe von 50.000 Euro für den Heimverein Aachen und 19.000 Euro für Mönchengladbach verhängt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen die Bundesligisten Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach wegen unsportlichen Verhaltens Geldstrafen in Höhe von 50.000 Euro für den Heimverein Aachen und 19.000 Euro für Mönchengladbach verhängt. Beide Klubs haben dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig. Der Kontrollausschuss hatte ursprünglich 75.000 Euro Geldstrafe für Aachen und 25.000 Euro für Gladbach gefordert. Das Sportgericht berücksichtigte bei der Reduzierung der Bußen offenbar strafmildernde Argumente der beiden Vereine.

Beim Meisterschaftsspiel zwischen Aachen und Mönchengladbach am 16. September 2006 auf dem Tivoli wurde über eine längere Zeit zunächst der Mönchengladbacher Spieler Kahe aus dem Aachener Fan-Block mit rassistischen Rufen bedacht. Danach war es aus dem Mönchengladbacher Fan-Block ebenfalls zu rassistischen Äußerungen gegenüber dem Aachener Spieler Moses Sichone gekommen. Nach der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal hatte das DFB-Sportgericht bereits gegen die zweite Mannschaft von Hansa Rostock eine Geldstrafe von 20.000 Euro sowie ein Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Oberliga Nordost verhängt. Damit hatte das Sportgericht auf das `Affengebrüll´ gegen Nationalspieler Gerald Asamoah beim Spiel gegen Schalke 04 reagiert. Hinweis für die Redaktionen: Es folgt in Kürze eine Zusammenfassung.

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